2. Januar 2020
Lesedauer: 3 Minuten

Neujahr: Gute Vorsätze erfolgreich realisieren

Gute Vorsätze gehören für viele zum Jahreswechsel dazu. Wie sie sich auch in die Tat umsetzen lassen, zeigt die Geschichte unserer Kursteilnehmerin Ana Luisa Hellwig.

Sich beruflich weiterbilden, das Abitur nachholen oder endlich den Sprung in die Selbstständigkeit wagen: Zum Jahreswechsel fassen viele Menschen gute Vorsätze. Doch oft gehen diese bereits nach wenigen Wochen im Alltag unter und geraten in Vergessenheit. Nicht so bei Ana Luisa Hellwig: Sie hat viele Jahre für ihren Traum einer eigenen Sprachschule gearbeitet und ihn schließlich wahr werden lassen. Eine Geschichte, die Mut macht, genauso an den eigenen Zielen festzuhalten.

 

Lebensziel eigene Sprachschule

In ihrer eigenen Sprachschule zu unterrichten, war Ana Luisa Hellwigs Traum, seit sie denken kann. „Eine eigene Sprachschule zu gründen, war immer mein Ziel. Darauf habe ich stets hingearbeitet“, sagt sie. Doch bis es so weit war, vergingen einige Jahre. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie zunächst Betriebswirtschaftslehre in Kalifornien – ein Wunsch ihrer Eltern. Viele Jahre arbeitete sie für verschiedene Unternehmen, Universitäten und Sprachschulen. Ihr Ziel verlor Hellwig dabei jedoch nie aus den Augen. „Alles, was ich gemacht habe, war für meine Sprachschule“, berichtet sie.

 

Die Unterrichtsinhalte lernte ich mal im Flugzeug, mal im Hotel.

 

Durch Fortbildungen qualifiziert

Als TOEFL-Lehrerin (Test of English as a Foreign Language) und durch Schulungen im Unternehmen, in dem sie zuvor angestellt gewesen war, sammelte Hellwig Erfahrungen in der Lehre. Eine weitere Voraussetzung für die eigene Sprachschule war die Fortbildung „Train the Trainer“ (IHK-Zertifikat), die sie bei der sgd absolvierte. „Als ich mich für den Kurs angemeldet habe, war ich gerade beruflich in Lateinamerika unterwegs und bin von einem Land ins andere gereist“, berichtet Hellwig. „Die Anmeldung ging aber dennoch ganz unkompliziert.“

Den Unterrichtsstoff lernte Hellwig mal im Flugzeug, mal im Hotel – so wie es ihr Berufsalltag als Angestellte bei einem mittelständischen Unternehmen erlaubte. Etwa alle sechs Monate kam sie nach Deutschland und besuchte dort die Praxisseminare. „Alles war sehr gut organisiert und funktionierte reibungslos“, erzählt sie. „Auch als es mir gesundheitlich nicht gut ging und ich den Kurs unterbrechen musste, war das kein Problem.“ Den Kurs schloss Hellwig erfolgreich ab. Für ihre besonderen Leistungen wurde sie sogar vom deutschen Fernschulverband zur „Fernlernerin des Jahres“ gekürt. Die im Fernkurs vermittelten Methoden und Inhalte helfen ihr heute nicht nur bei ihrem eigenen Unterricht, sondern auch dabei, Sprachlehrer*innen für ihre Schule auszubilden. „Der Kurs war das Beste, was ich machen konnte“, sagt Hellwig.

 

Neustart Existenzgründung

Die Sprachschule dann wirklich zu gründen, erforderte nochmal einiges an Mut. Doch mit der Rückendeckung ihrer Familie wagte Hellwig den Schritt in die Selbstständigkeit. „Es hieß: Jetzt oder nie. Die nötige Erfahrung und die fachlichen Voraussetzungen hatte ich“, berichtet sie. „Mein Mann hat dann gesagt: Wir machen das jetzt. Und auch mein Sohn hat mir nochmal einen Schubs gegeben.“ Im November 2015 gründete Ana Luisa Hellwig schließlich ihre Sprachschule in Freising.

Die Schule wuchs schnell: „Am Anfang dachte ich, es würden nur wenige Teilnehmer*innen kommen, aber das Ganze explodierte nahezu“, berichtet Hellwig. Inzwischen beschäftigt sie mehrere Sprachlehrer*innen und auch ihr Mann ist in die Sprachschule eingestiegen und übernimmt die administrativen Aufgaben. Ana Luisa Hellwig kümmert sich um die Ausbildung der Lehrer*innen, wobei ihr das Wissen aus dem "Train the Trainer"-Fernkurs zugutekommt. Aber sie unterrichtet nach wie vor auch selbst mit viel Leidenschaft: „Ich liebe, was ich mache. Der Unterricht ist mein Leben.“

 

Wenn man mit Begeisterung einer Sache nachgeht, geht alles viel leichter von der Hand.

 

Ana Luisa Hellwig ist froh, an ihren Vorsätzen festgehalten zu haben. „Ich bin wirklich glücklich“, sagt sie. „Wir arbeiten zwar viel, aber das machen wir gerne. Wenn man mit Begeisterung einer Sache nachgeht, geht alles viel leichter von der Hand.“ Für das neue Jahr hat sie sich vorgenommen, die Sprachschule noch mehr zu digitalisieren. Dazu gehört etwa die Ausstattung mit weiteren iPads und Smartboards. „Auch wenn ich mir meinen großen Traum erfüllt habe, ist es wichtig, sich neue Ziele zu setzen.“ Und wie sie diese auch realisiert, weiß Ana Luisa Hellwig ja.

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sgd, Deutschlands Führende Fernschule

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