von jot  23. November 2021
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Besondere Unterstützung für Eltern

Ein Fernstudium ist immer eine Herausforderung. Das gilt insbesondere für Eltern. Darum bekommen Fernstudierende mit Kindern bei der sgd ganz besondere Unterstützung.

Ist Ihnen manchmal langweilig, weil Sie nicht wissen, was Sie mit Ihrer Zeit anstellen sollen? Wenn Sie Kinder haben, lautet die Antwort bestimmt: nein, niemals! Denn mit Kindern ist immer was los. Da kann man zwischen Arbeit, Haushalt und Familie auch mal ins Schleudern geraten. Wenn man sich dann noch für ein Fernstudium entscheidet, geht das Jonglieren so richtig los. Wie kann man es schaffen, alle Bälle in der Luft zu halten? Oder anders gefragt: Kann man ein Fernstudium erfolgreich abschließen und gleichzeitig seiner Familie gerecht werden?

Christa Traczinski sagt Ja. Die Diplompsychologin und Persönlichkeitstrainerin betreut neben ihrer Tätigkeit in einer Reha-Klinik als Fernlehrerin mehrere sgd-Lehrgänge, unter anderem zu Angst- und Stressbewältigung, Kindererziehung und Erziehungsberatung. „Ergänzend zu meinem Studium der Psychologie haben mich vor allem unterschiedliche therapeutische Ansätze interessiert, um Menschen aktiv dabei zu unterstützen, sich weiterzuentwickeln“, erzählt Traczinski. „Daher habe ich mehrere Zusatzausbildungen absolviert. Meine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei nach wie vor den Bereichen Lernen und Motivation.“

Erfolgreich lernen dank professioneller Hilfe

Ihr Wissen gibt Traczinski nicht nur als Fernlehrerin weiter. Denn zum Premiumservice der sgd gehört auch ein Familienservice – und in dessen Rahmen bietet die Expertin Lern-Coaching speziell für fernlernende Eltern an. Denn mit Kindern bringt ein Fernstudium noch einmal ganz besondere Herausforderungen mit sich. „Eltern sind natürlich durch die Beaufsichtigung und Erziehung ihrer Kinder besonders eingespannt“, gibt Traczinski zu bedenken. „Hinzu kommen Beruf, Alltagsorganisation, vielleicht noch soziale Verpflichtungen. Auch das Engagement für pflegebedürftige Familienmitglieder oder Krankheiten sind zusätzliche Belastungen.“ All dies unter einen Hut zu bekommen und dann noch Zeit zum Lernen freizuschaufeln fällt oft nicht leicht. In Traczinskis Telefonsprechstunde wird dann häufig über die Lernorganisation im Alltag und verschiedene Lerntechniken gesprochen. Aber nicht nur.

Denn neben konkreten Lerntipps ist auch meist emotionale Unterstützung gefragt. „Manchmal sind es persönliche Probleme, zum Beispiel das Gefühl, nicht gut genug zu sein und an die eigenen Grenzen zu stoßen“, berichtet Traczinski. Dann kommen schnell Zweifel auf, ob das Fernstudium überhaupt das Richtige ist, aber auch Bedenken, ob man die nötige Ausdauer und Energie dazu hat. An derartigen Tiefpunkten braucht man manchmal eine außenstehende Person, die den individuellen Blickwinkel erweitert und neue Perspektiven aufzeigt. Da kommt dann das Lern-Coaching ins Spiel – als ein Zusammenwirken von Lerntechniken und psychologischem Coaching.

„Bei emotionalen Tiefpunkten wie dem Verlust der Motivation und der Lust am Lernen heißt es, erneut an die ursprünglichen Ziele zu erinnern“, erläutert Traczinski. Das kann zum Beispiel der Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung oder einem Wiedereinstieg in den Beruf sein. „Diese Ziele und Wünsche geraten manchmal aus dem Blickfeld, und ich knüpfe gemeinsam mit den Fernstudierenden wieder daran an. Daraus ergeben sich dann spannende Momente, ein neuer Motivationsschub fürs Lernen und vor allem die Wiederentdeckung der Lernfreude.“

„Selbstmotivation ebnet die Straße für erfolgreiches Denken und Handeln.“

Christa Traczinski, Diplompsychologin und Eltern-Beraterin bei der sgd

Manchmal reicht bereits ein einziges Gespräch, um einen Anstoß oder eine Ermutigung zu geben oder um eine neue Idee für ein besseres Lernen zu entwickeln. Die Expertin gibt bei Bedarf aber auch kleine „Hausaufgaben“ auf, mit denen der:die Fernstudierende aufgefordert wird, etwas Neues zu probieren und dies über eine Weile auszutesten. In diesem Fall kann in einem zweiten Feedbackgespräch überprüft werden, wie diese Impulse gewirkt haben und ob sie zum Erfolg führten.

Familie und Freunde mit ins Boot holen

Die Fernstudierenden werden jedoch nicht isoliert betrachtet; auch die Partner:innen sind enorm wichtig. „Ich frage immer nach, ob von dieser Seite Unterstützung kommt“, betont Traczinski. Denn wenn der:die Partner:in etwa plötzlich mehr im Haushalt übernehmen muss, kann schon mal der Haussegen schief hängen. Für ein erfolgreiches Lernen sind zudem störungsfreie Zeiten wichtig. Je früher alle Beteiligten mit ins Boot geholt werden, desto besser. „Gemeinsame Absprachen über Aufgaben- und Zeiteinteilung oder über Kinderbetreuung helfen, Frust und Ärger vorzubeugen“, weiß die Expertin. „Wenn alle an einem Strick ziehen, geht es auch leichter voran.“ Auch Freunde und andere Familienmitglieder wie Oma und Opa sollten am besten darüber informiert werden, dass es kommunikationsfreie Zeiten gibt, in denen die Lernenden nicht mit anderen Dingen konfrontiert werden sollten. Dann ist auch niemand enttäuscht oder besorgt, weil sich die entsprechende Person nicht in dem Maße meldet, wie man es gewohnt war. „Dies ermöglicht den Fernstudierenden, entspannter und unbelasteter zu lernen – und das bedeutet: effektiver!“

Neben der Unterstützung durch Freunde und Familie bleibt laut Traczinski dennoch die beste Motivation die eigene. „Sie ist durch nichts und niemanden zu ersetzen! Selbstmotivation führt definitiv zum Ziel und ebnet die Straße für erfolgreiches Denken und Handeln.“ Und wenn man sich trotz allem unsicher ist, ob man ein Fernstudium schafft? In diesem Fall rät sie den Sprung ins kalte Wasser – mit dem kostenlosen Probemonat, den die sgd anbietet. „Dabei riskiert man nichts, und der Zeitaufwand ist relativ überschaubar“, so Traczinski. „Oftmals stellt sich dann eine Eigendynamik ein: Der Lernstoff begeistert, das Lernen wird belohnt, man bekommt gute Noten, und die Lust auf mehr wird angefacht. Damit ist man dann schon auf einem guten Weg – auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein, größerem Selbstvertrauen und zur Freude, etwas Neues zu beginnen und dies auch mit Erfolg durchziehen zu können.“

Unsere Fernstudierenden mit Kindern erreichen das Lern-Coaching für Eltern unter der Rufnummer 04651 9675332. Dienstags und freitags von jeweils 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr berät Diplompsychologin und Persönlichkeitstrainerin Christa Traczinski bei allen Anliegen rund ums Fernstudieren mit Familie.

Doch das ist noch nicht alles: Die sgd ist auch Bildungspartnerin des Bundesverbands der Mütterzentren. Eltern erhalten durch die Partnerschaft 20 Prozent Rabatt auf über 300 geprüfte Fernlehrgänge! Informieren Sie sich jetzt hier, oder rufen Sie uns unter der Nummer 06151 38426 an – wir freuen uns auf Sie!

Übrigens: Die Bundesagentur für Arbeit und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben Informationen rund um den beruflichen Wiedereinstieg zusammengestellt. Hier erfahren Sie mehr dazu und auch, wie Weiterbildung beim Wiedereinstieg helfen kann.

 

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