Führungsstile

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Die wichtigsten Fakten zu Führungsstilen

  • Führungsstile im Überblick
  • Welcher Führungsstil ist der Beste?
  • Theorien zu Führungsstilen

Wie verhalten sich Vorgesetzte gegenüber ihren Mitarbeitern? Führungsstile werden als andauernde und wiederkehrende Muster beim Führungsverhalten definiert. Welche Führungsstile gibt es und wie unterscheiden Sie sich? 

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Führungsstile als die typische Art und Weise von Vorgesetzten gegenüber ihren Untergebenen. Führungsstile sind damit andauernde und wiederkehrende Muster im Führungsverhalten. Allerdings kommt oft noch die persönliche Einstellung des Vorgesetzten ins Spiel.

Alle Führungsstile im Überblick


Der autoritäre bzw. hierarchische Führungsstil

Der autoritäre bzw. je nach Definition autokratische Führungsstil zeichnet sich dadurch aus, dass die Führungskraft alle Entscheidungen alleine trifft. Der „Alleinherrscher“ erteilt Anordnungen, denen die Mitarbeiter folgen müssen. Dabei herrscht zudem eine strenge Hierarchie. Der autokratische bzw. hierarchische Führungsstil ist sicher von Vorteil, wenn der Chef schnell Entscheidungen ohne langwierige Diskussionen treffen muss. Die Mitarbeiter haben hier jedoch kaum Mitspracherecht und müssen Entscheidungen kritiklos hinnehmen. Der autoritäre Führungsstil weist durchaus Ähnlichkeiten zum patriarchalischen Führungsstil auf.

 

Der charismatische Führungsstil

Der charismatische Führungsstil zeigt einen Vorgesetzten mit viel Charme, der seine Mitarbeiter scheinbar mühelos dazu bringt, bestimmte Dinge zu tun. Oft geht dieser Führungsstil mit viel Macht und einem starken Selbstbewusstsein einher. Charismatische Führungskräfte zeichnen sich durch ihre Redegewandtheit aus. Andere können leicht in den Bann dieser Persönlichkeiten gezogen, und auf bestimmte Weise sogar abhängig werden. Dies erhöht die Gefahr, dass sich Mitarbeiter ausbeuten lassen.

 

Der bürokratische Führungsstil

Beim bürokratischen Führungsstil lässt sich die Führungsperson im Prinzip jederzeit austauschen und ist damit nicht an eine bestimmte Person gebunden. Oft ist es sogar so, dass die Führungskraft diese Rolle nur für eine bestimmte Zeit ausübt. Im Vordergrund stehen hier Richtlinien, Vorschriften und Dienstanweisungen, die alle Arbeitsabläufe regeln und sich häufig in einer vorgegebenen Hierarchie widerspiegeln. Die Mitarbeiter sind damit weniger abhängig von Sympathien oder Entscheidungen von Einzelpersonen. Allerdings sind Unternehmen mit einem solchen System oft wenig flexibel. In Krisensituationen kann dies dazu führen, dass zu spät reagiert wird und es zu Fehlentscheidungen kommt. Zudem werden Selbstständigkeit und Kreativität von Mitarbeitern oft nicht gefördert.

Der demokratische bzw. kooperative Führungsstil

Der demokratische oder kooperative Führungsstil zeichnet sich durch die Zusammenarbeit von Führungskraft und Mitarbeitern aus. Aufgaben und Verantwortungen werden delegiert und Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse einbezogen. Die Mitarbeiter sind hier oft wesentlich motivierter als bei anderen Führungsstilen. Wichtig ist hier eine gute Kommunikation, bei der auch Kritik vorgebracht werden kann. Eigenverantwortung und Kreativität der Mitarbeiter werden gefördert. Die Mitarbeiter sind selbstständiger und können beispielsweise krankheitsbedingte Ausfälle besser auffangen. Allerdings können Entscheidungsprozesse länger dauern.

Der Laissez-faire-Führungsstil

Laissez faire bedeutet „machen lassen“. Die Mitarbeiter haben bei diesem Führungsstil weitestgehend freie Hand. Der Vorgesetzte mischt sich nicht ein. Dies bedeutet aber häufig auch, dass er bei Schwierigkeiten seine Mitarbeiter nicht unterstützt. Die Mitarbeiter arbeiten zwar oftmals kreativer und eigenständiger, aber die Gefahr von Planlosigkeit, Überforderung oder Konflikten im Team ist hoch.

Der partizipative Führungsstil

Beim partizipativen Führungsstil erfolgt die Entscheidungsfindung ähnlich wie beim kooperativen Führungsstil. Die Führungskraft gibt die Rahmenbedingungen vor, allerdings erarbeiten die Mitarbeiter selbst Lösungen und treffen Entscheidungen. Die Führungskraft gibt also viel Verantwortung an die Mitarbeiter ab.

Der situative Führungsstil

Der situative Führungsstil ist ein modernerer Ansatz in der Personalführung. Autoritäre Chefs gibt es heute kaum noch. In den letzten Jahrzehnten gab es bei vielen Unternehmen ein Umdenken. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Bei Rettungskräften beispielsweise sind bei Notfällen klare Anweisungen und Vorgaben notwendig. Beim situativen Führungsstil versucht der Vorgesetzte, sich je nach Situation anzupassen: Mal müssen beispielsweise an neue Mitarbeiter genaue Anweisungen gegeben werden, mal geht es um das Motivieren eines Mitarbeiters.

 

Welcher Führungsstil ist der beste?

Das lässt sich nicht eindeutig beantworten. Grundsätzlich hat jeder Chef seinen eigenen Stil, der mit der Arbeitsweise und seiner Persönlichkeit verbunden ist. Außerdem ist durchaus denkbar, dass auch ein Chef mit der Zeit sein Verhalten ändert. Beispielsweise lernen Führungskräfte in Weiterbildungen neue Methoden. Die sgd bietet ebenfalls Weiterbildungen für Führungskräfte, beispielsweise den Kurs „Mitarbeiter führen und motivieren“ an. Hier lernen angehende Führungskräfte oder Personalleiter flexibel und mit modernen Lehrmethoden mehr über Personalführung und Führungsstile. Zudem hat jeder Führungsstil Vor- und Nachteile. Im Alltag kommen daher häufig Mischformen vor.

 

Fazit: Führungskräfte müssen viele Rollen und Führungsstile übernehmen können

Der Chef trägt Verantwortung, muss Entscheidungen treffen und auf seine Mitarbeiter eingehen. Nicht jeder Chef kann alle Rollen gleichermaßen gut erfüllen. Daher setzen viele Führungskräfte unterschiedliche Schwerpunkte. Der eine Chef ist vielleicht ein guter Motivator, eine andere Chefin versteht sich als Mentorin oder Moderatorin. Führungsstile sind im Alltag nicht in Stein gemeißelt, sondern geben Handlungsempfehlungen, die je nach Mitarbeiter und Situation anders umgesetzt werden.

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