Steuerfachwirt werden

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Die wichtigsten Fakten für angehende Steuerfachwirte

  • Weiterbildungsprüfung nach Ausbildung zum Steuerfachwirt
  • Berufserfahrung notwendig
  • Beratung in Steuerfragen

Ein Steuerfachwirt ist kein Steuerberater, auch wenn es zwischen beiden Berufen Ähnlichkeiten und Überschneidungen gibt. Steuerberater sind meist mit einem eigenen Steuerbüro selbstständig, während Steuerfachwirte in einem Steuerbüro angestellt sind. 

Allerdings übernehmen Steuerfachwirte in der Praxis viele Aufgaben des Steuerberaters. Das Aufgabengebiet von Steuerfachwirten ist sehr breit gefächert.

Wie wird man Steuerfachwirt?

Fachwirt für Steuern, wie der offizielle Titel der Steuerfachwirte lautet, ist ein Weiterbildungsberuf für Steuerfachangestellte. Allerdings kann man auch mit einem anderen Ausbildungsberuf zur Prüfung vor der Steuerberaterkammer zugelassen werden. Aber selbst für Steuerfachangestellte ist es eine Zulassungsvoraussetzung, dass sie über eine mindestens dreijährige hauptberufliche Berufserfahrung bei einem Arbeitgeber aus dem Bereich Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung vorweisen können. Das kann zum Beispiel eine Steuerkanzlei, ein Bilanzbuchhalter oder eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sein.

Andere Ausbildungen, beispielsweise zum Rechtsanwaltsfachangestellten oder zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann sowie Kaufleute aus dem Groß- und Außenhandel und Industriekaufleute können ebenfalls anerkannt werden. Allerdings werden bei diesen Berufsabschlüssen fünf Jahre Berufserfahrung verlangt, davon müssen drei Jahre bei einem Arbeitgeber gesammelt worden sein, der ein Steuerberater, Steuerbevollmächtigten, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt oder eine landwirtschaftliche Buchstelle sein kann.

Die Weiterbildung zum Steuerfachwirt kann je nach Bildungsanbieter unterschiedliche Inhalte haben. Typischerweise gehören aber unter anderem dazu: allgemeines und besonderes Steuerrecht, Jahresabschlussanalyse, Grundzüge des bürgerlichen Rechts sowie die Kosten- und Leistungsrechnung. Daher gehört – wie auch für Bilanzbuchhalter – Wissen im Bereich Finanzbuchhaltung ebenfalls zu den Themengebieten der Weiterbildung zur Steuerfachwirtin.

Je nach Bildungsanbieter gibt es Wochenendseminare, Kurse in Vollzeit oder Fernlehrgänge. Insbesondere ein Fernlehrgang, z. B. bei der sgd, ist sehr flexibel und lässt sich gut neben dem Beruf absolvieren. Die Kosten für den Kurs muss jeder Teilnehmer selbst tragen. Die abschließende Prüfung zum Steuerfachwirt findet dann bei der zuständigen Steuerberaterkammer statt und besteht aus vier Teilen: Die drei schriftlichen Prüfungen dauern jeweils vier Stunden. Dazu kommt eine mündliche Prüfung. Auch die sgd bietet einen Vorbereitungskurs zum Steuerfachwirt an.
 

Welche Aufgaben hat ein Steuerfachwirt?

Die Tätigkeiten eines Steuerfachwirts sind sehr umfangreich und breit gefächert. Ähnlich wie ein Steuerberater berät auch ein Steuerfachwirt Menschen bei ihrer Steuererklärung oder anderen steuerlichen Fragen. Grundsätzlich ist wichtig, dass sich Steuerfachwirte mit dem komplexen deutschen Steuersystem gut auskennen.

In Unternehmen übernehmen Steuerberater beratende Aufgaben oder arbeiten in Projekten mit Bezug zu Steuern mit. Zu den Aufgaben von Steuerfachwirten gehört es, Steuererklärungen und Jahresabschlüsse von Betrieben zu erstellen. Sie prüfen zudem Steuerbescheide und unterstützen Unternehmen oder Selbstständige bei der Finanzbuchführung. Oft gehören dabei auch Aufgaben wie Gehaltsabrechnungen dazu. In Steuerbüros betreuen sie oft mehrere Mandanten bei komplexen steuerlichen Angelegenheiten.

In vielen Unternehmen und Steuerbüros halten Steuerfachwirte auch den Kontakt zu Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern. Sie beantworten Fragen Ihrer Mandanten zur Altersvorsorge oder bei erbrechtlichen Angelegenheiten. Bei Investitionsentscheidungen oder Unternehmensprüfungen arbeiten Steuerfachwirte ebenso mit. Daher gibt es für Steuerfachwirte auch Stellen bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder Unternehmensberatungen.
 

Was verdient man als Steuerfachwirt?

Ein Steuerfachwirt verdient in Deutschland laut Entgeltatlas der Agentur für Arbeit im Schnitt 45.708 Euro im Jahr. Anfänger können mit einem Einstiegsgehalt von 37.692 Euro rechnen. Auch wenn es je nach Bundesland Unterschiede gibt, kann ein Steuerfachwirt durchaus auf ein jährliches Gehalt von bis zu 56.200 Euro kommen. Die Gehaltsspanne liegt bei 39.000 bis 48.000 Euro im Jahr bzw. einem monatlichen Gehalt von 3.250 bis 4.000 Euro brutto. Andere Quellen nennen ein jährliches Gehalt von 45.000 bis 70.000 Euro brutto. Dies bedeutet, dass der Verdienst von der Berufserfahrung sowie der Größe und dem Standort der Steuerkanzlei, in der man tätig ist, abhängt. Auch spezielle Kenntnisse, wie z. B. die über internationale Rechnungslegungsvorschriften, können sich vorteilhaft auf das Gehalt auswirken. Das Einstiegsgehalt der durchschnittliche Verdienst sind  zum Beispiel in Hessen höher als in Hamburg, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern. Als Steuerfachwirtin oder Steuerfachwirt verdient man in München am meisten, der Verdienst ist dagegen in Stuttgart deutlich geringer.
 

Voraussetzungen, um Steuerfachwirt zu werden

Eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich ist die Voraussetzung, um Steuerfachwirtin oder Steuerfachwirt zu werden. Mit einer Ausbildung zum Steuerfachangestellten braucht man drei Jahre einschlägiger Berufserfahrung, um die Prüfung vor der Steuerberaterkammer ablegen zu können. Mit einer Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten, zum Bankkaufmann, Industriekaufmann oder zum Groß- und Außenhandelskaufmann benötigt man fünf Jahre Berufserfahrung, wovon drei Jahre bei einem einschlägigen Arbeitgeber gesammelt worden sein müssen, um zur Weiterbildung und Prüfung zum Fachwirt Steuern zugelassen zu werden. Zum Beispiel wäre das die Tätigkeit in einer Steuerkanzlei oder einem Bilanzbuchhalter.

Als Steuerfachwirtin oder Steuerfachwirt sollte man gut mit Zahlen und Gesetzestexten umgehen können. Gute Analysefähigkeiten sind ebenso wichtig wie eine organisierte und strukturiere Arbeitsweise. Da viele Aufgaben im Berufsalltag dienstleistungsorientiert sind, sollten Sie gut mit Ansprechpartnern verschiedener Institutionen und sozialer Ebenen kommunizieren können. Oft ist auch Durchsetzungsfähigkeit gefragt, beispielsweise, um einen Mandanten von etwas zu überzeugen.

Auch die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen ist im Bereich Steuern gefragt, denn komplexe Steuerfragen verändern sich immer wieder. Als Steuerfachwirtin oder Steuerfachwirt muss man sich daher regelmäßig in neue Gesetze und Vorgaben einarbeiten. Berufserfahrung in einer Steuerkanzlei ist ebenso eine Voraussetzung wie gute MS-Office-Kenntnisse und Übung im Umgang mit Buchhaltungsprogrammen, wie z. B. DATEV.


Häufig gestellte Fragen zu Steuerfachwirt

Wie lange dauert die Weiterbildung zum Steuerfachwirt?

Steuerfachwirt kann man mit einer Weiterbildung nach einer abgeschlossenen Ausbildung mit Berufserfahrung werden. Wie lange die Weiterbildung dauert, kommt auf den Anbieter an. Bei der sgd dauert der Vorbereitungskurs auf die Prüfung zum Steuerfachwirt 18 Monate und kann im Fernstudium berufsbegleitend abgelegt werden.


Wer kann zur Weiterbildung zum Steuerfachwirt zugelassen werden?

Alle Personen, die eine abgeschlossene Ausbildung zum Steuerfachangestellten und drei Jahre einschlägige Berufserfahrung haben, werden zur Weiterbildung zugelassen. Wer eine gleichwertige abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, braucht zudem fünf Jahre einschlägiger Berufserfahrung. Wer mindestens acht Jahre Berufserfahrung im Bereich Steuer- oder Rechnungswesen gesammelt hat, muss mindestens fünf Jahre davon bei einem Steuerberater, Steuerbevollmächtigten, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer, Rechtsanwalt oder einer landwirtschaftlichen Buchstelle gearbeitet haben, um zur Weiterbildung zugelassen zu werden.


Wie hoch ist das Gehalt einer Steuerfachwirtin oder eines Steuerfachwirtes?

Das durchschnittliche Gehalt einer Steuerfachwirtin oder eines Steuerfachwirtes liegt in Deutschland bei ungefähr 45.700 Euro im Jahr. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Bundesland kann das Gehalt auch darunter oder darüber liegen.

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