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Als Netzwerkadministrator 

  • betreuen Sie die IT-Systeme in Unternehmen. 
  • bekommen Sie im Job viel Abwechslung geboten. 
  • sollten Sie ein echter Teamplayer sein. 

Um den Beruf ausüben zu können, benötigen Sie ein Studium oder eine Ausbildung im Informatik-bereich. 

Computersysteme verwalten, Netzwerke und Netzwerktechnik betreuen und Serverinfrastrukturen aufbauen: Als Netzwerkadministrator beziehungsweise Systemadministrator gehören diese verantwortungsvollen Aufgaben zu Ihrem Arbeitsalltag. Netzwerkadministratoren werden nahezu überall in der Wirtschaft benötigt. Alle Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sind auf eine reibungslose Funktionalität der Betriebssysteme angewiesen und brauchen fachgerechten Schutz vor Angriffen durch Cyberkriminelle. Was macht ein Netzwerkadministrator darüber hinaus? Und wie wird man Netzwerkadministrator? Diesen Fragen und mit welchem Gehalt ein Netzwerkadministrator im Lauf seines Berufslebens rechnen kann, gehen wir in diesem Text auf den Grund.
 

So werden Sie Netzwerkadministrator

Netzwerkadministrator können Sie auf verschiedenen Wegen werden, denn die Form der Ausbildung ist nicht festgelegt. Zwei Optionen bieten sich an. Der Klassiker ist ein Studium im IT-Bereich. Viele Universitäten und Fachhochschulen bieten zum Beispiel ein Studium der Informatik an. Für den Bachelorabschluss müssen Sie hier sechs bis sieben Semester einplanen. Möchten Sie Ihre dort erworbenen Kenntnisse noch weiter vertiefen, bietet sich ein zusätzliches Masterstudium von noch mal drei bis vier Semestern an.

Während des Studiums lernen Sie unter anderem die folgenden Bereiche kennen:

  • Informatik (Grundlagen),
  • technische Informatik,
  • Analysis,
  • Stochastik,
  • lineare Algebra.

Neben der Informatik existieren noch weitere (duale) Studiengänge, die Sie nach erfolgreichem Abschluss dazu befähigen, den Beruf des Netzwerkadministrators zu ergreifen. Das sind unter anderem:

  • angewandte Informatik
  • Wirtschaftsinformatik
  • Informationstechnik
  • IT-Management

Die zweite Option, um als Netzwerkadministrator durchstarten zu können, stellt eine Ausbildung zum Fachinformatiker dar. Auch hier bekommen Sie wichtige Grundlagen vermittelt, die Dauer beträgt im Normalfall drei Jahre. Ebenfalls möglich: ein Fernstudium beziehungsweise ein Fernkurs.
 

Die Aufgaben eines Netzwerkadministrators

Vielfalt und Abwechslung – das sind die beiden Stichwörter, die die Aufgaben von Netzwerkadministratoren am besten beschreiben. Das moderne Berufsbild des Netzwerkadministrators beinhaltet eine Vielzahl an Tätigkeiten, die sich nach den Anforderungen der Branche und des Arbeitgebers richten. Zu diesen Aufgaben zählen:

  • Sie zeichnen für den Schutz und die Sicherheit von Daten, Systemen und Netzwerken verantwortlich.
  • Sie überprüfen die Betriebssysteme regelmäßig und testen deren Funktionalität.
  • Sie beheben und dokumentieren Fehler.
  • Sie nehmen erforderliche Konfigurationen im Netzwerk und an Systemen vor.
  • Sie verwalten Benutzerrechte.
  • Sie administrieren Cloudlösungen und andere Speichersysteme.
  • Sie sind verantwortlich für das Netzwerk und spielen nötige Updates auf.
  • Sie bauen Hardwaresysteme auf und richten diese ein.
  • Sie entwickeln Anwendersoftware und integrieren sie in den Workflow.
     

Der Verdienst eines Netzwerkadministrators

Wie hoch ist das Gehalt eines Netzwerkadministrators? Bevor Sie diesen Beruf ergreifen, ist diese Frage sicherlich eine der ganz entscheidenden. Deshalb vorab: Der Verdienst eines Netzwerkadministrators kann sich absolut sehen lassen. Als Berufseinsteiger dürfen Sie sich im Durchschnitt über ein Einstiegsgehalt von etwa 40.000 Euro brutto pro Jahr freuen. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt eines Netzwerkadministrators weiter. Branchenübergreifend liegt das Gehalt im Durchschnitt bei rund 54.000 Euro brutto pro Jahr. Wie in anderen Berufen gilt: Je besser Sie qualifiziert sind, desto mehr Gehalt ist möglich. Erreichen können Sie so im Idealfall auch mehr als 90.000 Euro brutto pro Jahr. Beeinflusst wird das Gehalt eines Netzwerkadministrators neben der Erfahrung und den Qualifikationen von weiteren Faktoren wie Branche, Unternehmensgröße und Bundesland.
 

Deshalb lohnt es sich, Netzwerkadministrator zu werden

Kein Geschäftsbereich kommt heutzutage noch ohne eine funktionierende IT aus. Entsprechend dringend brauchen viele Unternehmen Netzwerkadministratoren. Um die Aufgaben eines Netzwerkadministrators optimal ausüben zu können, benötigen Sie natürlich die passgenaue Ausbildung oder ein Studium. Aber Sie sollten auch verschiedene individuelle und persönliche Fähigkeiten neben den fachlichen besitzen. Bei diesen Softskills handelt es sich zum Beispiel um:

  • Teamfähigkeit
  • logisches und analytisches Denken
  • gute Englischkenntnisse
  • optimales Zeitmanagement
  • kunden- und serviceorientiertes Auftreten und Arbeiten

Bringen Sie einige dieser Fähigkeiten mit und begeistern sich für IT-Themen, dann ergreifen Sie die Chance und informieren sich über ein Fernstudium zum Netzwerkadministrator, z. B. bei der sgd – Deutschlands führender Fernschule.

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