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Die wichtigsten Fakten für angehende Kosmetiker

  • schulische Ausbildung zum Kosmetiker
  • Aufgaben eines Kosmetikers
  • wichtige Eigenschaften für Kosmetiker

Kosmetiker sind heute Experten für Schönheit und Gesundheit, und sie können weitaus mehr als nur Cremes auftragen. Sie beraten zu Körper- und Schönheitspflege und führen verschiedenste Behandlungen wie Masken oder Peelings durch. Mehr zu den Aufgaben und den Wegen in den Beruf des Kosmetikers erfahren Sie hier!

Den Beruf Kosmetiker kann man an speziellen Schulen erlernen, aber auch als Fernlehrgang absolvieren. Die Ausbildung umfasst die unterschiedlichsten Themen zur Durchführung verschiedener Schönheitsbehandlungen. Später arbeiten Kosmetiker dann in Kosmetikstudios, aber auch im Wellnessbereich oder bei Hautärzten. Der Beruf ist mittlerweile sehr vielfältig und umfasst auch Wellness-Massagen, Entspannungsmethoden oder Stilberatungen.
 

Wie wird man Kosmetiker?

Ein Studium ist nicht notwendig. Die Ausbildung dauert je nach Bildungsanbieter in der Regel ein bis drei Jahre. Neben einer rein schulischen Ausbildung werden auch duale Ausbildungen angeboten. In der Ausbildung lernen angehende Kosmetiker unter anderem, wie sie bestimmte Instrumente verwenden. Das Thema Hygiene spielt in der Ausbildung ebenfalls eine Rolle. Dazu kommen in der dekorativen Kosmetik Aspekte wie Farb- und Typberatung. Da auch der Verkauf von Kosmetik später zu den Aufgaben vieler Kosmetiker gehört, werden auch betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse vermittelt. Dermatologie ist ein weiterer Bestandteil der Ausbildung, da Kosmetiker auch über Hautkrankheiten informiert sein müssen.

Für die schulische Ausbildung ist ein Hauptschulabschluss oder mittlerer Schulabschluss vorgegeben. Einige Berufsfachschulen verlangen weitere Nachweise, beispielsweise zur gesundheitlichen Eignung. Die duale Ausbildung ist theoretisch mit jedem Schulabschluss möglich. Viele Auszubildende haben aber einen mittleren Schulabschluss. Bei der dualen Ausbildung ist eine Zwischenprüfung vorgesehen. Die Ausbildung endet mit der schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung.
 

Welche Eigenschaften sind für Kosmetiker wichtig?

Kosmetiker sollten

  • gut mit Kunden umgehen können,
  • sorgfältig und genau arbeiten,
  • kreativ sein,
  • Überzeugungskraft besitzen und
  • Beratungstalent haben.
     

Wo kann man Kosmetiker werden?

Die Ausbildung ist in Handwerk und Industrie, aber auch als schulische Ausbildung möglich. An einigen Kosmetikschulen wird eine sehr intensive Ausbildung angeboten, die nur ein Jahr dauert. Die Ausbildung kostet allerdings rund 7.000 Euro. Später kann man sich beispielsweise zum Fachwirt für Kosmetik und Wellness oder zum Kosmetikmeister weiterbilden. Dann sind auch Führungsaufgaben möglich. Auch ein Studium, beispielsweise zum Maskenbildner ist eine spätere Option. Viele Kosmetiker machen sich mit einem eigenen Kosmetikstudio selbstständig. Eine Ausbildung zum Kosmetiker ist flexibel und modern ebenso im Fernstudium möglich. Die sgd bietet nicht nur die Ausbildung zum/zur Gepr. Kosmetiker/in an, sondern auch Weiterbildungen, beispielsweise zum/zur Gepr. Visagist/in. Weiterbildungen zum Kosmetiker enden in der Regel mit einer internen Prüfung.
 

Welche Aufgaben hat ein Kosmetiker?

Kosmetiker arbeiten in Kosmetikstudios, Wellnesshotels oder bei Hautärzten. Dort beraten sie Kunden rund um Schönheit und Körperpflege und führen entsprechende Behandlungen durch. Daher ist der Kundenkontakt in diesem Beruf sehr wichtig. Weitere berufliche Chancen ergeben sich auch in Drogerien, Parfümerien oder bei Friseuren sowie in Fitnessstudios oder Einrichtungen im Gesundheitswesen wie Rehakliniken.

Nach der Begrüßung der Kunden erfragen sie deren Wünsche, beraten sie, stellen das Produktangebot vor und führen die jeweilige Behandlung durch. Dazu müssen sie vorab unter anderem den Zustand der Haut beurteilen, passende Kosmetikartikel auswählen und individuelle Behandlungspläne erstellen. Typische Behandlungen sind das Reinigen der Haut, das Auftragen von Masken, das Entfernen von Körperbehaarung oder Pickeln. Viele Kosmetiker pflegen auch Hände und Füße oder den ganzen Körper.

Heute gehört zu den Aufgaben oft auch die Beratung in zahlreichen Gesundheitsfragen sowie rund um Schönheit. Viele Kosmetiker führen nicht nur Behandlungen der Körperpflege durch, sondern auch Typ- und Stylingberatung. Kosmetische Massagen, Beratung zu Entspannungsmethoden oder andere Wellnessbehandlungen sind ebenfalls Teil des Alltags vieler Kosmetiker. Zudem verkaufen sie oft Schönheits- und Pflegeprodukte.
 

Was verdient man als Kosmetiker?

In der Ausbildung in einem Unternehmen können Kosmetiker je nach Ausbildungsjahr 750 bis 900 Euro brutto verdienen. Während einer schulischen Ausbildung verdienen die angehenden Kosmetiker in der Regel kein Geld. Später hängt das Gehalt insbesondere von der Größe des Arbeitgebers, dem Standort und der Berufserfahrung ab. Mit entsprechenden Weiterbildungen können Kosmetiker aber bis zu 3.000 Euro brutto im Monat verdienen. Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 1.600 und 1.900 Euro im Monat.
 

Warum es sich lohnt, Kosmetiker zu werden

Viele Vorurteile für dieses Berufsbild gelten schon lange nicht mehr. Kosmetiker sind heute Fachleute rund um Schönheit, Wellness und Gesundheit. Der Beruf hat auf jeden Fall Zukunft, denn die Themen Schönheit, Gesundheit und Wellness sind in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Der Beruf ist sehr facettenreich, und schon nach der Ausbildung arbeiten viele Kosmetiker in sehr anspruchsvollen Positionen und kümmern sich um Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Kunden. Weil ihre Arbeit nicht nur auf Kosmetikstudios beschränkt ist, ergeben sich Aufgaben rund um Körperpflege und Wellness bei den unterschiedlichsten Arbeitgebern.

Da es zahlreiche Weiterbildungen für Kosmetiker gibt, ist der Berufseinstieg auch als Quereinsteiger möglich. Zudem können sich Kosmetiker heute auf verschiedene Bereiche, wie z. B. Wellness oder Styling, konzentrieren. Neben der Arbeit als angestellte Kosmetiker können Sie sich auch selbstständig machen.

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