Hundetrainer werden: Alles Wissenswerte zum Traumberuf Hundetrainer

Die wichtigsten Fakten, um Hundetrainerin oder Hundetrainer zu werden:

  • Erfahrung mit Hunden
  • Hundetrainer Ausbildung mit Kurs zur Vorbereitung auf den Sachkundenachweis
  • Hundehalterinnen und Hundehalter zur Hundeerziehung beraten

Hundetrainerinnen und Hundetrainer arbeiten oft selbstständig. Sie betreuen Welpen wie auch erwachsene Hunde, sind Anlaufstelle für Hundehalter:innen und unterstützen diese bei der artgerechten Hundeerziehung. Einige haben eine eigene Hundeschule, andere sind mobil tätig. Sie sind oft die erste Anlaufstelle, wenn Hundehalter:innen Probleme mit ihrem Vierbeiner haben. Manche spezialisieren sich auch auf Hundesport oder Jagdhunde.

Der Beruf Hundetrainer:in ist für viele ein Traumberuf – denn wer Hunde liebt, kann seine Leidenschaft zum Beruf machen. Hundetraining ist der bekannteste Zweig des Tiertrainings. Dabei geht es nicht nur um das Training der Tiere, sondern auch darum, die Hundehalter:innen fachlich zu begleiten und ihnen das nötige Wissen zu vermitteln.


Voraussetzungen für eine Karriere als Hundetrainer:in

Wichtiger als formale Qualifikationen sind bestimmte persönliche Eigenschaften. Begeisterung für Hunde und Freude an der Arbeit mit Menschen sind entscheidend. Viele angehende Hundetrainer:innen haben selbst Hunde oder sammeln erste Erfahrungen im Verein oder durch Praktika in Hundeschulen.

Außerdem hilfreich:

  • Ruhe und Gelassenheit
  • gute Beobachtungsgabe und Kommunikationsstärke
  • Einfühlungsvermögen und Geduld
  • Interesse an Hundeverhalten und Trainingsmethoden

 

INFO

Online-Infoveranstaltung „Hundetrainer/in“

Am Mittwoch, 03.09.2025 um 18 Uhr erfahren Sie virtuell alles rund um unseren Kurs „Hundetrainer/in – Vorbereitung auf den Sachkundenachweis“. Lernen Sie eine Dozentin aus unserem Expertenteam kennen und stellen Sie Ihre Fragen live.

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Arbeitsbereiche für Hundetrainer:innen

Die Arbeitsbereiche für Hundetrainerinnen und Hundetrainer sind weit gefächert. Hierzu gehören unter anderem:

  • Verhaltensberatung,
  • Welpenspielgruppen oder Welpensozialisationstraining,
  • Social Walks,
  • Maulkorbtrainings,
  • Trainings für Familienhunde,
  • Trainings für Sporthunde
  • oder Antijagdtraining.

Zudem trainieren einige Hundetrainerinnen und Hundetrainer die Tiere zum Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln, andere haben sich auf das Training von Jagdhunden spezialisiert.

Das Hundetraining kann als Einzel- oder Gruppentraining erfolgen. Dabei ist man in der Regel nicht auf bestimmte Hunderassen festgelegt, sondern betreut Dackel ebenso wie Schäferhunde Oftmals sind Hundetrainerinnen und Hundetrainer als Verhaltensberaterin oder Verhaltensberater gefragt. Die Halterinnen und Halter stellen ein aus ihrer Sicht problematisches Verhalten des Tieres wie Beißen, andere Tiere jagen oder Weglaufen fest. Auch der Wunsch, dass der Hund auf Anweisungen und Aufforderungen hört, ist oft vorhanden.

Wer sich als Verhaltensberaterin oder Verhaltensberater vor allem auf „Problemhunde“ spezialisieren möchte, sollte sich entsprechend fortbilden. Mit speziellen Qualifikationen lassen sich die Aufgaben im Hundetraining auch mit anderen Berufen verbinden. So können Sie beispielsweise Angebote für Menschen mit Behinderung anbieten. Daher bietet sich die Hundetrainerausbildung nicht nur für Personen an, die sich ein zweites oder neues berufliches Standbein aufbauen wollen. Auch als Weiterbildung für Heilpädagogen oder in Kombination mit Tierpsychologie ist die Weiterbildung interessant. Darüber hinaus ist die Arbeit als Hundetrainer auch unter dem Aspekt des Tierschutzes wichtig, denn sie vermitteln auch die artgerechte Haltung eines Hundes.


Ausbildung, Zertifizierung und Sachkundenachweis

In einer Hundetrainer-Weiterbildung lernen Sie, wie Sie das Verhalten von Hunden richtig deuten, Sie erlernen Trainingstechniken, Lerntheorien und didaktische Maßnahmen, damit Mensch und Tier Übungen gemeinsam durchführen können. Auch Stressbewältigung bei Hunden, Hundewissenschaften, Kundenkommunikation und der Aufbau von Trainings sind zentrale Lerninhalte. Mittlerweile ist es möglich, eine Hundetrainerausbildung online zu absolvieren, allerdings ist auch das Erlangen von Praxiserfahrung maßgebend. Die Lerntheorien werden aufgrund dessen in Praxisstunden in die Tat umgesetzt, weswegen der Zugang zu einem Hund eine weitere Voraussetzung bildet.

Der Beruf des Hundetrainers ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Allerdings gibt es seit 2007 eine bundesweite Zertifizierung der Tierärztekammer (die Tierärztekammer ist eine berufsständische Organisation, die die Interessen von Tierärztinnen und Tierärzten vertritt, ihre Weiterbildung regelt und die Berufsausübung überwacht). Zudem gibt es eine Weiterbildung, die auf den Sachkundenachweis gemäß § 11 des Tierschutzgesetzes (TierSchG) vorbereitet. Die Prüfung wird bei öffentlichen Einrichtungen abgelegt. Generell ist für den beruflichen sowie den gewerbsmäßigen Umgang mit Hunden eine Erlaubnis Pflicht. Dies gilt auch beispielsweise für Hundepensionen.

Die Erfüllung der Erlaubnispflicht (Sachkundenachweis) muss, laut den Vorschriften der Tierärztekammer, beim Veterinäramt vorgelegt werden. Natürlich kann auch ein sogenannter Trainerschein erworben werden. Dieser Trainerschein ist jedoch auf ein Gebiet, wie beispielsweise den Hundesport, beschränkt. Wer vollumfänglich Hundetrainerin oder Hundetrainer werden möchte, sollte eine Zertifizierung anstreben.


Gehalt als Hundetrainer:in

In den letzten zwei Jahrzehnten wurde der Beruf der Hundetrainerin bzw. des Hundetrainers immer professioneller und immer mehr Hundehalterinnen und Hundehalter suchen eine Hundeschule auf. Daher steigt die Nachfrage weiter. Zwar starten viele selbstständige Hundetrainerinnen und Hundetrainer mit einem Trainerschein nebenberuflich, doch mittlerweile lässt sich der Lebensunterhalt mit diesem Beruf gut bestreiten. Einige Hundetrainerinnen und Hundetrainer starten ihre Karriere auch als Angestellte bei einer Hundeschule, viele entscheiden sich aber früher oder später für eine Selbstständigkeit. Hierbei gibt es die Möglichkeit, mobil oder stationär auf einem eigenen Trainingsgelände zu arbeiten. Einige begleiten die Kundschaft auch zu Hause und damit in dem für den Hund gewohnten Umfeld. Einige Hundetrainerinnen und Hundetrainer arbeiten auch ehrenamtlich. Daher sind allgemeingültige Aussagen zum Gehalt nur schwer zu treffen, da dies von vielen Faktoren abhängt. Wer in Vollzeit tätig ist und regelmäßig Kurse gibt, kann 1.000 bis 1.500 Euro im Monat verdienen. Bei einer gut laufenden, eigenen Hundeschule sind auch 2.000 bis 4.000 Euro im Monat denkbar.


Häufige Fragen zum Beruf Hundetrainer:in

Was macht ein:e Hundetrainer:in?

Hundetrainerinnen und Hundetrainer sind die erste Anlaufstelle, wenn eine Hundehalterin oder ein Hundehalter Probleme mit seinem Vierbeiner hat. Sie bieten für Welpen wie auch für ältere Hunde Einzel- oder Gruppenkurse an. Dabei geht es vor allem um die Beratung der Hundehalterinnen und Hundehalter, wie artgerechte Haltung und Beschäftigung der Tiere gelingen.

Wie wird man Hundetrainer:in?

Über eine Hundetrainer Ausbildung, die Theorie und Praxis verbindet. Der neue SGD Hundetrainer Kurs bereitet Sie gezielt auf die Prüfung nach § 11 TierSchG vor.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Eine bestimmte Qualifikation wird nicht verlangt. Hundetrainerinnen und Hundetrainer sollten aber bereits Erfahrungen mit Hunden mitbringen. Dazu kommen persönliche Eigenschaften wie Kommunikationsstärke, Empathie und Durchsetzungsvermögen.


Weitere Top-Kurse rund ums Tier bei der SGD

Der Kurs „Tierernährungsberater/in (Hunde und Katzen)“ vermittelt fundiertes Wissen zur optimalen Ernährung und Fütterung von Hunden und Katzen. Dort lernen Sie, auf die speziellen Ernährungsbedürfnisse der Tiere einzugehen und individuelle Ernährungspläne zu erstellen.

Die Weiterbildung „Tierheilpraktiker/in“ befähigt, alternative Heilmethoden für Tiere anzuwenden und Krankheiten ganzheitlich zu behandeln. Hier stehen naturheilkundliche Verfahren im Fokus, die ergänzend zur klassischen Veterinärmedizin eingesetzt werden können.

Im Kurs „Tierpsychologie – Tierhaltung, Tierbetreuung, Tierverhaltenstherapie“ geht es um das Verhalten von Tieren und die Analyse möglicher Verhaltensprobleme. Dort lernt man, Methoden zur Verhaltenstherapie anzuwenden und die Bedürfnisse der Tiere besser zu verstehen, was insbesondere für die Arbeit in der Tierhaltung und -betreuung wertvoll ist.


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