Chemielaborant werden - Warum sich eine Aus- und Weiterbildung zum Chemielaborant lohnt

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Die wichtigsten Fakten für angehende Chemielaboranten

  • spannendes Tätigkeitsfeld 
  • Interesse an Naturwissenschaften
  • Alternativen zur klassischen Ausbildung

Nicht erst seit der Corona-bedingten Suche nach einem geeigneten Impfstoff rückt das Berufsbild Chemielaborant zunehmend in den Fokus. Wichtig für Chemielaboranten ist Interesse für Naturwissenschaften. Hier erfahren Sie, wie Sie über eine Aus- oder Weiterbildung Chemielaborant werden!

Auch sonst bietet der Ausbildungsberuf ein überaus spannendes Tätigkeitsfeld für all jene, die sich für naturwissenschaftliche Phänomene und künstlich im Labor hergestellte Produkte interessieren. Wer als Chemielaborant arbeiten möchte, sollte sich zumindest daran gewöhnen, im weißen Kittel mit zum Teil hochsensiblen Geräten zu hantieren und mit viel Sorgfalt chemische Untersuchungen, Tests und Analysen durchzuführen. Hinzu kommen Experimente und Forschungsaufgaben aller Art, um neue Produkte für die unterschiedlichsten Bereiche zu entwickeln.

Ob nun direkt für Unternehmen der Chemieindustrie, pharmazeutischen Industrie oder Nahrungsmittelindustrie, Chemielaboranten sind überall dort gefragte Experten, wo es um die Herstellung, Untersuchung und Sicherheitsprüfung von chemischen Stoffen, Stoffgemischen, Kunststoffen oder anderen Substanzen geht. Aber auch als Berater im naturwissenschaftlichen oder medizinischen Kontext bringen Chemielaboranten ihre Expertise ein. Doch wie wird man eigentlich Chemielaborant, welche Aufgaben zählen zur täglichen Arbeit und welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein? Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt.


Wie wird man Chemielaborant und welche Voraussetzungen braucht es für diesen Beruf? 

Der Beruf „Chemielaborant“ zählt zu den sogenannten MINT-Fächern, also jenen Berufen mit Fokus auf die Schulfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik. Denn beim Berufsbild Chemielaborant kommen gleich mehrere Disziplinen zum Zuge, weshalb Interessierte idealerweise sowohl mathematischen als auch naturwissenschaftlichen Kenntnisse (Biologie, Physik etc.) oder zumindest eine grundlegende Leidenschaft für das Schulfach Chemie mitbringen sollten. Um für eine Ausbildung zum Chemielaborant zugelassen zu werden, braucht es idealerweise einen gültigen Schulabschluss. Aber auch ohne entsprechendes Zeugnis bilden einzelne Betriebe Chemielaboranten aus. Für eine erfolgreiche Bewerbung kommt es dabei vor allem auf gute Noten in den oben genannten MINT-Fächern an. 


Voraussetzungen, um Chemielaborant zu werden 

Wer eine Aus- bzw. Weiter- oder Fortbildung zum Chemielaborant anstrebt, sollte zumindest in den naturwissenschaftlichen Schulfächern gute Noten vorweisen können. Ein grundlegendes Faible für Chemie, Mathematik und Biologie sind definitiv von Vorteil. 
Je nach Ausbildungsstätte oder Bildungseinrichtung müssen angehende Azubis in der Regel eine erfolgreich abgeschlossene Schulausbildung vorweisen. Auch wenn die Mittlere Reife (Realschulabschluss) zumeist vollkommen ausreicht, verlangen viele Betriebe ein (Fach-)Abitur. Darüber hinaus sind für eine Ausbildung zum Chemielaborant neben einer gewissen Passion für chemisch-biologische Themen auch noch andere Fähigkeiten nachzuweisen: 

  • analytische Fähigkeiten 
  • naturwissenschaftliche Kenntnisse
  • sorgfältiges und genaues Arbeiten 
  • strukturierte Herangehensweise 
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Teamfähigkeit
  • selbständige Arbeitsweise 


Welche Möglichkeiten gibt es, um Chemielaborant zu werden?

Wer sich zum Chemielaborant aus- oder weiterbilden lassen will, kann den klassischen Bildungsweg einschlagen oder als Quereinsteiger mit naturwissenschaftlichem Hintergrund auf dieses Berufsprofil wechseln. Bereits bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs sollten Interessenten vor allem auf die Branche achten, in der das jeweilige Unternehmen tätig ist. Denn je nach wirtschaftlicher Ausrichtung gestalten sich auch das Arbeitsumfeld sowie die damit einhergehenden Schwerpunkte und individuellen Aufgabenfelder der späteren Tätigkeit als Chemielaborant. In der Regel ermöglichen Firmen der chemischen Industrie, Pharmaindustrie, Nahrungsmittelindustrie, Kosmetikhersteller oder die Farb- und Lackindustrie die Ausbildung zum Chemielaborant. Aber auch öffentliche Einrichtungen mit naturwissenschaftlich-medizinischem Hintergrund oder Umweltämter bieten die duale Lehre an. Nach erfolgreich abgelegter Abschlussprüfung vor der zuständigen Handelskammer dürfen sich die Absolventen „Staatlich geprüfter Chemielaborant“ nennen.

Neben der dualen Ausbildung bieten sich weitere Möglichkeiten, um sich gezielt zu qualifizieren oder sich mithilfe von Fort- und Weiterbildungen bzw. einem Bachelor- oder Master-Studium für Positionen in leitender Funktion zu empfehlen. Auf diese Weise können fertig ausgebildete Chemielaboranten zum Beispiel den Titel als Techniker erwerben, sich zum „Technischen Fachwirt“ qualifizieren oder ein Studium der Chemie, Biochemie oder artverwandter Fachbereiche aufnehmen.

Duale Ausbildung: Die Ausbildung zum Chemielaborant ist dual angelegt, ein Teil der theoretischen Kenntnisse wird an der Berufsschule bzw. an einer Fernschule wie der sgd vermittelt. Die praktischen Fertigkeiten werden in einem Unternehmen vermittelt.

Weiterbildung und Fernkurse: Mit entsprechender Berufserfahrung als Chemielaborant kann man sich auch zum „Staatlich geprüften Techniker für Chemietechnik“ oder zum „Industriemeister für Chemie“ weiterbilden lassen – wahlweise mit oder ohne Schwerpunkt. Die Lehrgänge, Seminare und Fernkurse werden bspw. bei der sgd,  an einzelnen Berufsakademien oder von privaten Bildungseinrichtungen angeboten.
 

Wie lange dauert die Ausbildung zum Chemielaborant? 

In der Regel dauert die Ausbildung zum Chemielaborant 3 ½ bis 4 Jahre bzw. 42 Monate. Dabei kommt auf den Azubi grundsätzlich die Arbeitszeit einer üblichen 40-Stunden-Woche im Betrieb und die theoretische Ausbildung an der Berufsschule zu. Die Ausbildungszeit kann allerdings bei vorliegender Fachhochschulreife oder entsprechenden beruflichen Vorkenntnissen in artverwandten Fachbereichen auf 3 bis 2 ½ Jahre verkürzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der Ausbildungsbetrieb die Verkürzung auch tatsächlich bei der zuständigen Handelskammer beantragt. Bereits im zweiten Ausbildungsjahr muss eine erste Prüfung abgelegt werden. Die Note dieser Prüfung fließt mit in die Abschlussbenotung ein.

Nach dem zweiten Ausbildungsjahr wird die Ausbildung durch die Auswahl von Wahlqualifikationen vertieft, Fachrichtungen gibt es in der Ausbildung keine mehr. Diese können je nach Ausbildungsbetrieb unterschiedlich sein und hängen von der Branche ab, in der das Unternehmen tätig ist:

  • präparative Chemie, Synthesetechnik
  • Anwenden spektroskopischer Verfahren
  • Durchführen mikrobiologischer Arbeiten
  • Trennen von Stoffgemischen
  • Herstellen, Applizieren und Prüfen von Beschichtungsstoffen und -systemen
  • Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktion
  • anwendungstechnische Arbeiten, Kundenbetreuung
  • Formulieren, Herstellen und Prüfen von Bindemitteln
  • umweltbezogene Arbeitstechniken
  • Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen

Nach den 3,5 Jahren Ausbildung erfolgt die Abschlussprüfung. Wurden beide Prüfungen, die Zwischenprüfung und die Abschlussprüfung, erfolgreich bestanden, darf man sich als „Staatlich anerkannte Chemielaborant“ bezeichnen.


Gehalt eines Chemielaboranten in der Ausbildung

Auch in der Ausbildung ist die Höhe des Ausbildungsgehalts abhängig von der Brache, in der der Ausbildungsbetrieb tätig ist. Unternehmen der chemischen Industrie zahlen eine Ausbildungsvergütung von 993 bis 1.042 Euro brutto pro Monat im ersten Ausbildungsjahr. Die kommunalen Arbeitgeber zahlen im ersten Ausbildungsjahr ein Ausbildungsgehalt von 1.043 Euro brutto im Monat.

Im zweiten Lehrjahr steigt das Ausbildungsgehalt in der chemischen Industrie auf 1.057 bis 1.138 Euro brutto im Monat. Die öffentliche Hand zahlt im zweiten Lehrjahr 1.093 Euro brutto im Monat.

In der chemischen Industrie zahlen die Arbeitgeber für einen Auszubildenen im dritten Lehrjahr ein Ausbildungsgehalt von 1.106 bis 1.202 Euro brutto pro Monat, die kommunalen Arbeitgeber zahlen 1.139 Euro brutto pro Monat.

Das vierte Lehrjahr, das ja nur zur Hälfte absolviert werden muss, wird in der Industrie mit 1.151 bis 1.286 Euro brutto pro Monat vergütet, währen die öffentlichen Arbeitgeber eine Ausbildungsvergütung von 1.203 Euro brutto pro Monat zahlen.

In der Industrie können die Ausbildungsgehälter jedoch auch etwas niedriger ausfallen – nämlich immer dann, wenn der Arbeitgeber sich nicht an den Tarifvertrag gebunden hat. Dann sind auch geringere Monatsgehälter für angestellte Chemielaboranten möglich, auch in der Ausbildung.


Wo arbeitet man als Chemielaborant?

Als ausgebildeter Chemielaborant sind die Einsatzmöglichkeiten vielfältig. Pharmaindustrie, Papier- und Zellstoffherstellung, Kunststoffherstellung und -Verarbeitung, Kosmetikhersteller und Nahrungsmittelindustrie sind die größten Arbeitgeber, wenn Sie in der Industrie arbeiten wollen.

Universitäten und Kliniken beschäftigen ebenfalls Chemielaboranten in Forschung und Entwicklung. Hinzu kommen die zahlreichen Labore, die medizinischen Einrichtungen zuarbeiten und Blutuntersuchungen und andere Labor-Dienstleistungen anbieten.

Aber auch Städte und Gemeinden stellen Chemielaboranten ein. Denn immer, wenn es um die Kontrolle und Einhaltung von Qualitätsstandards geht, zum Beispiel in der Überprüfung von Wasserqualität, Abwasserqualität und Bodenqualität, übernehmen dies städtische Labore, vor allem die Umweltämter. Unternehmen in der Energie und Wasserversorgung stellen ebenfalls Chemielaboranten ein.

 

Welche Aufgaben hat man als Chemielaborant?

Je nach Wahl des Ausbildungsbetriebs und der jeweiligen Branche können sich die Tätigkeitsfelder von Chemielaborant stark unterscheiden. So fallen die alltäglichen Aufgaben in der Nahrungsmittelindustrie zumeist anders aus, als dies bspw. im pharmazeutischen Bereich der Fall ist. Allen Stellenprofilen gleich ist die Arbeit in steriler Schutzkleidung sowie in Forschungs- und Entwicklungslaboren als hauptsächlichem Arbeitsort. Dort gilt es, ein breit gefächertes Spektrum an Arbeiten zu erfüllen, die zum Teil unter Reinraumbedingungen erledigt werden müssen und mitunter durchaus nicht ganz ungefährlich sein können. Zu den eigentlichen Hauptaufgaben von Chemielaboranten zählen in erster Linie die Analyse von organischen oder anorganischen Stoffen sowie die Entwicklung und Herstellung chemischer Substanzen bzw. Stoffgemische. Hinzu kommen verantwortungsvolle Tätigkeiten im Rahmen der Forschung und Entwicklung im Büro oder am Computer.

Beispiele der Aufgaben von Chemielaboranten im Überblick:

  • präparative und analytische Chemie
  • Spektroskopie und Chromatografie
  • Planung, Durchführung und Dokumentation wissenschaftlicher Experimente
  • Überprüfung gesetzlicher Richtwerte
  • Qualitätssicherung und Sicherheitsprüfung nach gesetzlich vorgeschriebenen Normen
  • zell- und mikrobiologische Untersuchung von Bakterien und Viren unter dem Mikroskop
  • Identifikation von Infektionskrankheiten
  • Entwicklung, Herstellung und Trennung chemischer Substanzen
  • Analyse, Auswertung und Protokollierung von chemischen Untersuchungen
  • Berechnung von Volumen- und Masseverhältnissen (Volumetrie und Gravimetrie)
  • Aufstellen von Reaktionsgleichungen
  • Herstellung organischer und anorganischer Präparate
  • Nachweis von Mikroorganismen in der Umwelt


Was verdient man als Chemielaborant? 

Fertig ausgebildete Chemielaboranten dürfen sich in der freien Wirtschaft und vor allem in der Pharma- und Chemieindustrie über ein überdurchschnittlich gutes Einstiegsgehalt freuen. In allen anderen Bereichen ist entscheidend, ob der jeweilige Betrieb entsprechende Gehälter nach Tarifvertrag bezahlt oder die Höhe der monatlichen Löhne individuell verhandelt. Hinzu kommen regionale wie auch branchentechnische Unterschiede bei der Gestaltung der Jahresgehälter.

Das monatliche Einstiegsgehalt von fertig ausgebildeten Chemielaboranten bewegt sich je nach Bundesland, Unternehmen oder Branche zwischen 1.800 und 3.200 Euro brutto. Mit zunehmender Berufserfahrung kann der Bruttoverdienst im Verlauf der Betriebszugehörigkeit auf 3.400 bis zu 3.800 Euro pro Monat ansteigen. Wem das zu lange dauert, sollte über eine Weiterbildung zum Chemietechniker nachdenken.

Gehalt eines Junior-Chemielaboranten: Einstiegsgehalt pro Jahr zwischen 22.000 und 28.000 Euro (brutto).

Gehalt eines Chemielaboranten mit Berufserfahrung: jährliche Vergütung zwischen 36.000 und 38.000 Euro (brutto).

Gehalt eines Senior Chemielaboranten: Jahresgehalt zwischen 37.000 und mehr als 40.000 Euro (brutto).

Je nach Berufserfahrung, Branche, Unternehmensgröße und Bundesland, in dem man arbeitet, kann das durchschnittliche Gehalt eines Chemielaboranten auch auf 4.889 Euro brutto pro Monat steigen.

Will man als Chemielaborant mehr als der Durchschnitt verdienen, dann sollte man sich folgende Bundesländer merken: In Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz liegt der durchschnittliche Verdienst von Chemielaboranten deutlich höher als in anderen Bundesländern. In den fünf neuen Bundesländern ist das durchschnittliche Gehalt von Chemielaboranten noch immer deutlich niedriger als im Westen. Während in den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein Durchschnittsgehalt von 4.102 bis 4.543 Euro brutto pro Monat gezahlt wird, so liegt das Durchschnittsgehalt der Bundesländer Sachen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bei 2.777 bis 3.218 Euro brutto pro Monat liegen. In Berlin verdienen Chemielaboranten etwas besser als ansonsten in den östlichen Bundesländern. Hier liegt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.287 Euro brutto pro Monat. Auch hier wird natürlich abhängig nach Branche und Berufserfahrung das Gehalt berechnet.

Anders als bei manchem Ausbildungsberufen kann man nach Abschluss der Ausbildung nicht als freier Chemielaborant arbeiten. Eine feste Anstellung im Anschluss an die Ausbildung ist hier üblich.
 

Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten für Chemielaboranten

Grundsätzlich gilt: Wer am Ende des Monats ein höheres Gehalt in der Tasche haben will, sollte entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen wahrnehmen oder ein Studium in Betracht ziehen. Denn durch zusätzliche Qualifikationen in speziellen Fachrichtungen steigt auch die Höhe des Bruttojahresgehalts.

Durch eine Fortbildung kann man das Gehalt steigern, dann liegt der monatliche Bruttoverdienst bei etwa 3.600 Euro. Alternativ bietet auch ein Fernstudium – z. B. bei der sgd – im Bereich Chemie die Chance, das eigene Monatsgehalt innerhalb von nur 10 Jahren im Beruf zu verdoppeln. So kann man mit einem Fernkurs zum Industriemeister Chemie bei der sgd auch neben der Berufstätigkeit eine Weiterbildung abschließen. Mit etwas Berufserfahrung kann man dann schnell auf einen Verdienst von 5.631 Euro brutto pro Monat. Dieser Betrag stellt gleichzeitig den unteren durchschnittlichen Verdienst dar. Da es durch die Art der Ausbildung zum Industriemeister Chemie keine absoluten Einsteiger gibt, liegen hier auch keine Extra-Daten der Bundesagentur für Arbeit zu einem Einstiegsgehalt vor. Im Durchschnitt liegt der Verdienst einer Industriemeisterin Chemie oder eines Industriemeister Chemie bei über 6.150 Euro brutto pro Monat.

Für Industriemeister Pharmazie sind Gehaltsangaben identisch mit denen des Industriemeisters Chemie. Hier ist die Weiterbildung lediglich in manchen Bereichen auf die Bedürfnisse der pharmazeutischen Industrie abgestimmt. Bei beiden Meistertitel spielt der Tarifvertrag bei der Höhe des Gehaltes keine Rolle mehr.

Auch mit einer Weiterbildung zum Technischen Fachwirt/in können Sie Ihre Gehaltschancen aufbessern. Diesen Titel erhalten Sie, wenn Sie zum Beispiel die Weiterbildung durch ein Fernstudium bei der sgd erfolgreich abgeschlossen haben und die Prüfung an der Industrie- und Handelskammer (IHK) erfolgreich bestanden haben.

Die Weiterbildung zum Techniker Chemietechnik können Sie ohne einen Schwerpunkt wählen oder Sie entscheiden sich für einen der Schwerpunkte Laboratoriumstechnik oder Biochemie.

Natürlich können Sie auch mit einem Studium Ihr Gehalt verbessern. Hier sind vor allem die Studiengänge Chemie, Biochemie, Chemieingenieurwesen, Chemische Biologie und Wirtschaftsingenieurwesen zu empfehlen. 


Warum es sich lohnt, Chemielaborant zu werden

Gerade im Hinblick auf die stetig steigende Zahl an Infektionskrankheiten, den zunehmenden Bedarf an chemischen Substanzen in den unterschiedlichsten Branchen und die klimabedingten Veränderungen unserer Umwelt wird die Nachfrage nach guten Chemielaboranten wohl kaum nachlassen. Hinzu kommen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten vom Meistertitel bis zum Studium, die den Auszubildenden perfekte Karriere- und Entwicklungschancen eröffnen. Unabhängig davon bietet das Berufsbild Chemielaborant auch ungemein vielfältige Tätigkeitsfelder in Industriezweigen, die in den nächsten Jahren überdurchschnittlich wachsen und dementsprechend gute Gehälter zahlen dürften. 

Als Chemielaborant erwarten Sie naturwissenschaftliche Herausforderungen und ein verantwortungsvolles Aufgabenspektrum, mit dem Sie die Welt von morgen maßgeblich mitverändern können. Ob Sie nun die Art und Weise unserer zukünftigen Ernährung beeinflussen oder lebensbedrohliche Viren erfolgreich bekämpfen, es bieten sich unzählige Möglichkeiten für eine Spezialisierung in den wichtigsten Bereichen unserer Gesellschaft. Wenn Sie also gerne in der Forschung und Entwicklung arbeiten, wichtige Funktionen in der Qualitätssicherung übernehmen und naturwissenschaftliche Experimente durchführen wollen, dann ist der Beruf des Chemielaboranten genau das Richtige für Sie. 

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