Gehalt und Aufgaben des Tierernährungsberaters

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Die wichtigsten Fakten, um Tierernährungsberater zu werden

  • Wissen über Futtermittel und verschiedene Fütterungskonzepte
  • Individuelle Futterpläne erstellen
  • Mit der richtigen Fütterung Krankheiten vermeiden oder lindern
  • Im Fernstudium möglich

Immer mehr Tierhalter wollen die Tierernährung ihrer vierbeinigen Lieblinge möglichst gesund und artgerecht gestalten. Besonders Hundebesitzer sind immer mehr auf die Gesundheit und artgerechte Ernährung ihrer Hunde bedacht. Der Tierernährungsberater informiert und berät über die Vor- und Nachteile verschiedener Fütterungsarten, vom Fertigfutter bis zur Rohfleischfütterung. Er erstellt individuelle Futterpläne wobei er u. a. Rasse, Alter, Gewicht, Gesundheitszustand und Haltungsbedingungen berücksichtigt. Auch als Zusatzqualifikation für Menschen geeignet, die bereits in einem Tierberuf arbeiten.

Tierernährungsberater erläutern dem Halter, welche Art Futter und Fütterungsform für sein Tier geeignet ist, damit es gesund und fit bleibt. Sie beurteilen fachgerecht die aktuelle Fütterung auf Grundlage von Nährwerttabellen und machen Vorschläge zu sinnvollen Änderungen bzgl. des Futters oder auch zur Umstellung auf eine andere Fütterungsart (z.B. Rohfleischfütterung statt Fertigfutter). Tierernährungsberater erstellen individuelle Futterpläne, die über mehrere Wochen bis Monate gehen. Schließlich begleiten und beraten sie den Halter bei der Futterumstellung und passen die Futterpläne immer wieder an den aktuellen Stand an. Auf diese Weise ist der Zeitaufwand für den Tierhalter wesentlich geringer, da er oder sie sich nicht selbst über die verschiedenen Fütterungsarten informieren muss. Oft kann gesundes Futter mit einem passenden Ernährungsplan ernährungsbedingten Krankheiten vorbeugen, zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes führen und den Tieren einen Besuch in der Tierarztpraxis ersparen.

Nicht nur viele Menschen, auch ihre Hunde und Katzen werden leider immer dicker. Hier findet der Tierernährungsberater einen weiteren wichtigen Aufgabenbereich. Er erstellt einen Futterplan zur Gewichtsreduktion bei Übergewicht und berät den Tierbesitzer, was er bei Haltung und Fütterung verändern kann, um Hund oder Katze das Abnehmen mit einer Diät zu erleichtern.


Wie wird man Tierernährungsberater?

Tierernährungsberater ist kein Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Eine Lehrstelle werden Sie also nicht finden. Verschiedene private Bildungsträger bieten Aus- und Weiterbildungskurse an. Art, Dauer und Inhalte sowie die Kosten der Weiterbildung können dabei sehr unterschiedlich sein. Informieren Sie sich gründlich und vergleichen Sie die Angebote. Wichtig für Ihre Entscheidung ist auch Ihre persönliche Situation und Motivation, sich mit diesem Wissensbereich zu beschäftigen. So eignet sich eine Weiterbildung im Fernstudium besonders für Berufstätige oder in der Familienarbeit eingebundene Personen, auch als Zusatzqualifizierung für Menschen mit Berufserfahrung in Tierberufen, wie z.B. Tiermedizinische Fachangestellte oder Tierheilpraktiker.

Ein Fernkurs zum Thema Tierernährung eignet sich auch für Tierhalter oder Tierzüchter, die sich für das Thema besonders interessieren, ihre Tiere gesund und artgerecht ernähren und sich über alternative Fütterungskonzepte informieren wollen. Die sgd bietet einen Fernkurs Tierernährungsberater/in für Hund und Katze an. 


Was lernt ein Tierernährungsberater?

Zu den Lerninhalten gehört Fachwissen über die natürliche und artgerechte Ernährung unserer vierbeinigen Begleiter. Auch deren artspezifische Verdauung und der Nährstoffbedarf sowie deren Physiologie werden thematisiert. Ausführlich behandelt werden muss der individuelle Nährstoffbedarf von Welpen im Wachstum oder trächtigen Tieren und auch ernährungsbedingt kranken oder übergewichtigen: Energie- und Eiweißbedarf, Vitamine, Kohlenhydrate und Mineralstoffe. Die Zusammensetzung der Nährstoffe im Futter muss individuell auf den Vierbeiner zugeschnitten sein und auch Allergien müssen berücksichtigt werden. Futtermittelkunde zu Fertigfutter und zu selbst zusammengestellten Futtermitteln wird gelehrt. Die verschiedenen Fütterungsarten wie Fertigfütterung oder selbst zubereitete Rationen bis zur Rohfleischfütterung (BARF) mit ihren Vor- und Nachteilen werden behandelt. Auf dieses Grundlagenwissen aufbauend, lernt der Tierernährungsberater den Halter zu beraten, ihm das passende Fütterungskonzept zu empfehlen und einen Futterplan zu erstellen. Dazu gehört als Ausbildungsinhalt auch der Umgang mit dem Tierhalter: Wie stellt man die richtigen Fragen und wie erreicht man die Kooperation des Besitzers, zum Beispiel wenn ein Tier abnehmen muss?
Lerninhalte des Fernkurses Tierernährungsberater/in für Hund und Katze an der sgd sind:

  • Wichtige Nährstoffe in der Katzen- und Hundeernährung 
  • Anatomie und Physiologie der Verdauung von Hunden und Katzen
  • Individueller Ernährungsbedarf nach Rasse, Alter, Temperament, Haltungsbedingungen
  • Vor- und Nachteile verschiedener Fütterungsformen
  • Beurteilung und Optimierung von Futterrationen/ Futterplänen
  • Ernährung bei besonderem Bedarf (z.B. bei Welpen oder Tieren mit Erkrankungen)
  • Beratungskompetenz und Gesprächsführung


Was verdient ein Tierernährungsberater?

Tierheilpraktiker, Tierpfleger, Tiermedizinische Fachangestellte oder Mitarbeiter im Tierfutterfachhandel absolvieren die Ausbildung zum Tierernährungsberater als Weiterbildung und können so durch ihr Fachwissen eine Zusatzqualifikation vorweisen. Das kann sich positiv auf die Höhe des Gehaltes auswirken, hängt allerdings auch von dem individuellen Verhandlungsgeschick ab. Auch wer sich als Tierernährungsberater selbstständig machen will, sollte bereits eine Ausbildung in einem Tierberuf haben. Bei freiberuflicher Arbeit richtet sich das Honorar meist nach der Berufserfahrung und dem Kundenstamm. Ein guter Ruf und die richtige Kundenansprache sind dabei besonders wichtig. Das Durchschnittsgehalt eines Tierernährungsberaters liegt bei rund 1.700 Euro brutto im Monat, wobei individuelle Faktoren im Einzelfall berücksichtigt werden müssen. 


Welche Eigenschaften sollte ein Tierernährungsberater haben?

Neben Freude am Umgang mit Tieren sollten Tierernährungsberater

  • gerne mit Menschen arbeiten und ein gewisses Einfühlungsvermögen besitzen,
  • sich für das Thema Ernährung und Nahrungsmittel allgemein interessieren und 
  • die Bereitschaft haben, sich mit Nährwerttabellen, Gewichtskurven und Futterrechnern zu beschäftigen.


Ist Tierernährungsberater eine Tätigkeit mit Zukunft?

Heimtiere, besonders Hund und Katze, sind heutzutage bei immer mehr Haltern echte Familienmitglieder und bekommen viel Aufmerksamkeit und Fürsorge. Futtermittelindustrie und Heimtierbedarf boomen seit Jahren. Immer mehr Tierhalter sind bereit, Geld auszugeben für die gesunde Ernährung ihrer vierbeinigen Lieblinge. Beispielsweise die Hundeernährung wird bei Hundebesitzern oft genauso eifrig diskutiert wie Erziehung und Ausbildung der Tiere. Das eröffnet einem Tierernährungsberater gute berufliche Chancen, da Tierbesitzer bei ernährungsbedingten Krankheitsbildern nicht immer eine Tierarztpraxis aufsuchen müssen. Auch als zusätzliche Qualifikation zu einer weiteren Tätigkeit im Tierbereich, wie Hundetrainer, Tierverhaltensberater, Tierheilpraktiker oder Tierphysiotherapeut, hat die Tierernährungsberatung durchaus Zukunft. Für Tierärzte ist die Ausbildung zum Tierernährungsberater ebenfalls sinnvoll, da Beschwerden oder Erkrankungen bzw. Krankheitsbilder eines Heimtiers auch mit der Ernährungsweise zu tun haben können. Denn Haltung, Gesundheit und Ernährung sind eng miteinander verknüpft.


Was kostet eine Ausbildung zum Tierernährungsberater? 

Verschiedene private Bildungsträger bieten Kurse zur Aus- oder Weiterbildung als Präsenzunterricht oder im Fern- bzw. Onlinestudium an. Die Kurse müssen in der Regel selbst finanziert werden. Je nach Organisationsform, Spezialisierungen und Lerninhalten können die Kursgebühren sehr unterschiedlich sein. Für Tiermedizinische Fachangestellte oder Mitarbeiter im Tierfachhandel übernehmen manchmal auch die Arbeitgeber die Kursgebühren. Hier lohnt sich eine Nachfrage. Manche Anbieter spezialisieren sich auch auf bestimmte Fütterungskonzepte, wie z.B. die Rohfleischfütterung (BARF). Die sgd bietet einen Fernkurs Tierernährungsberater/in für Hund und Katze an, der als förderungswürdig anerkannt ist (Bildungsprämie). Der Kurs ist sowohl geeignet für eine nebenberufliche Weiterbildung als auch für einen beruflichen Neustart.


Häufig gestellte Fragen zum Berufsbild des Tierernährungsberaters

Welche Voraussetzungen muss man als Tierernährungsberater erfüllen?

Um die Ausbildung zum Tierernährungsberater absolvieren zu können, sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig. Sofern Sie die Ausbildung für berufliche Zwecke machen möchten, sollten Sie Berufserfahrung in einem tierbezogenen Beruf mitbringen. 


Wie hoch ist der Verdienst eines Tierernährungsberaters?

Ist man als Tierernährungsberater selbstständig, richtet sich die Höhe des Verdienstes nach individuellen Faktoren wie der Größe des Kundenstamms oder ob man sonstige Berufserfahrung und Qualifikationen aus anderen Tierberufen mitbringt. Das Durchschnittsgehalt liegt jedoch allgemein bei rund 1.700 Euro brutto im Monat. 


Wo kann ich Ernährungsberater für Tiere werden?

Die Ausbildung zum Ernährungsberater für Tiere ist deutschlandweit an vielen Hochschulen möglich. Die sgd bietet den Tierernährungsberater/in für Hund und Katze im Fernstudium an. Nach Abschluss des Kurses erhalten die Absolventen das sgd-Zertifikat „Tierernährungsberater/in“. Die Dauer des Fernkurses beträgt 7 Monate und beinhaltet einen wöchentlichen Zeitaufwand von ca. 7 Stunden pro Woche. 

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