Was ist eine Ausbildung?

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In der Ausbildung werden Fertigkeiten und Wissen über bestimmte Berufsbilder vermittelt. In Deutschland gibt es einige Hundert Ausbildungsberufe. Ausbildung ist dabei zunächst ein sehr allgemeiner Begriff, denn sie kann an einer Schule, Hochschule oder in einem Unternehmen erfolgen. Am Ende der Berufsausbildung steht meist eine Abschlussprüfung, mit der man bei Bestehen das Berufsabschlusszeugnis erwirbt. Im Gegensatz zu allgemeiner Bildung erfüllt eine Ausbildung immer einen bestimmten Zweck, nämlich das Erlernen eines anerkannten Berufs.


Was ist eine Berufsausbildung?

Die Berufsausbildung in Deutschland ist standardisiert und bereitet Auszubildende auf einen Beruf vor. Eine Ausbildung dauert je nach Ausbildungsberuf in der Regel zwei bis dreieinhalb Jahre. Viele Menschen starten gleich nach der Schule in eine Ausbildung. Aber immer häufiger beginnen junge Menschen auch erst später eine Berufsausbildung, beispielsweise nach einem Auslandsaufenthalt oder wenn sie ein Studium abgebrochen haben.


Was ist eine schulische Ausbildung?

An vielen Berufsfachschulen und Kollegschulen können schulische Ausbildungen absolviert werden. Meist muss man hierbei mehrere Praxisphasen oder wie bei Erziehern ein Anerkennungspraktikum absolvieren. Die Dauer von schulischen Ausbildungen und Praxisphasen während der Ausbildung ist je nach Beruf und Bundesland verschieden. Am Ende steht auch hier in der Regel eine Abschlussprüfung.

Manchmal kann die schulische Ausbildung direkt mit dem Erwerb der Fachoberschulreife, der Fachhochschulreife oder der fachgebundenen Hochschulreife verbunden werden. Bei manchen Ausbildungen kann man sogar direkt die Allgemeine Hochschulreife erwerben. Diese Doppel-Qualifizierungen sind häufig bei kaufmännischen, medientechnischen oder sozialpädagogischen Ausbildungen der Fall. Die Ausbildungsplätze an Berufsfachschulen sind begrenzt, daher ist auch hier in der Regel eine Bewerbung notwendig, und schulische Ausbildungsstätten erheben Gebühren.


Was ist eine duale Ausbildung?

In Deutschland hat sich die duale Berufsausbildung etabliert, bei der Auszubildende praktische Dinge im Ausbildungsbetrieb lernen und die Theorie in Berufsschulen vermittelt bekommen. Die Berufsschulen unterliegen dabei den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und den Ausbildungsverordnungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit oder anderen zuständigen Ministerien. In anerkannten Ausbildungsberufen wird nach dieser Ausbildungsverordnung ausgebildet.


Was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ausbildungsarten?

Eine betriebliche Ausbildung ist oft praxisnaher als eine schulische Ausbildung. Die Auszubildenden lernen im Ausbildungsbetrieb den beruflichen Alltag aus erster Hand kennen und sammeln über das reine Fachwissen hinaus viele wertvolle praktische Erfahrungen. Auch schulische Ausbildungen sind nicht nur theoretisch, denn die Auszubildenden sammeln auch hier Erfahrungen in Praktika.


Kann man eine Ausbildung auch in Teilzeit machen?

Seit 2005 gibt es dank einer Novellierung des Berufsbildungsgesetzes die Möglichkeit, eine betriebliche Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, wenn es hierfür ein berechtigtes Interesse gibt. Dabei kann es sich um die Betreuung eigener Kinder oder eine gesundheitliche Einschränkung handeln. Grundsätzlich können alle Ausbildungsberufe auch in Teilzeit erlernt werden. Die Mindeststundenzahl inklusive Berufsschule beträgt 20 Stunden pro Woche. Wenn eine Ausbildung in Teilzeit absolviert wird, verlängert sich die Ausbildungszeit meist um sechs bis zwölf Monate. Es ist auch möglich, eine bereits begonnene Ausbildung in Teilzeit zu beenden, wenn die Ausbildung beispielsweise aufgrund von Krankheit oder einer Schwangerschaft unterbrochen wurde.


Welche Voraussetzungen muss ich für eine Ausbildung erfüllen?

Bei vielen Ausbildungsberufen wird ein bestimmter Schulabschluss erwartet. Es gibt einige Ausbildungsberufe, bei denen die Auszubildenden mindestens 18 Jahre alt sein müssen. Sind sie noch nicht volljährig, unterschreiben die gesetzlichen Vertreter, in der Regel die Eltern, den Ausbildungsvertrag. Für einen Ausbildungsplatz muss man sich bewerben.


Wie viel Geld verdient man während der Ausbildung?

Das Gehalt ist je nach Ausbildungsberuf, Branche und Standort ganz unterschiedlich. Bei einer schulischen Ausbildung erhält der Auszubildende in der Regel keine Vergütung. Bei betrieblichen Ausbildungen liegt das Gehalt bei 350 bis 750 Euro. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr steigert sich das Gehalt.


Was ist das Ziel einer Ausbildung?

Das Ziel ist in der Regel, einen staatlich anerkannten Beruf zu erlernen. Geld steht dabei nicht im Vordergrund, auch wenn betriebliche Ausbildungen in der Regel bezahlt werden. Die Auszubildenden sollen in erster Linie ihr Wissen ausbauen und auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden.


Welche Ausbildungen kann ich mit meinem Schulabschluss machen?

Die Liste der anerkannten Ausbildungsberufe ist lang. Viele Ausbildungsberufe gibt es im handwerklichen, landwirtschaftlichen, industriellen und kaufmännischen Bereich. Bei den meisten Ausbildungsberufen ist ein bestimmter Schulabschluss erwünscht oder vorgegeben. Junge Menschen sollten zunächst ausführlich vergleichen, denn viele Berufe sind sich recht ähnlich. Klappt es beim ersten Versuch nicht mit dem Wunschberuf, gibt es häufig vergleichbare Alternativen.


Welche Möglichkeiten stehen mir nach der Ausbildung offen?

Natürlich können Sie direkt nach der Ausbildung im erlernten Beruf arbeiten. Viele Unternehmen übernehmen ihre Auszubildenden gerne. Allerdings ist heute lebenslanges Lernen sehr wichtig. Digitalisierung und moderne Technologien bringen es mit sich, dass es meist nicht ausreicht, einmal einen Beruf erlernt zu haben und in diesem die nächsten 40 Jahre weiterzuarbeiten. Heute muss man sich im Beruf regelmäßig auf neue Herausforderungen einstellen. Daher ist ein Studium oder eine Weiterbildung nach der Ausbildung eine gute Option, um Fachwissen zu erweitern und sich beruflich wie persönlich weiterzuentwickeln und auf der Karriereleiter nach oben zu klettern. So besteht auch die Chance, nach einigen Jahren im Beruf verantwortungsvollere Aufgaben zu übernehmen. Viele Studiengänge und Weiterbildungen können auch berufsbegleitend im Fernstudium absolviert werden.


Welche Alternativen zur klassischen Ausbildung gibt es?

Seminare zu Themen wie Programmierung beispielsweise können als Ausbildungsalternativen betrachtet werden. Diese Lehrgänge können im Fernstudium absolviert werden und schließen mit einem Zertifikat ab. Bei diesen Formen der Ausbildung geht es darum, Wissen aufzubauen, zu erweitern oder zu vertiefen.

Eine Ausbildung kann man auch mit einem Fernstudium an einer Fernhochschule verbinden oder in einzelnen Fernkursen sein Wissen ausbauen, um danach weitere Zertifikate oder sogar einen Bachelorabschluss zu besitzen.

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