Mediengestalter werden - Was macht ein Mediengestalter

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Die wichtigsten Fakten für angehende Mediengestalter

  • vielseitiges Aufgabenspektrum
  • Aus- und Weiterbildung zum Mediengestalter 
  • Kreativität & technisches Verständnis gefragt

Flyer und Magazine gestalten, Websites erstellen, Podcasts aufnehmen oder Musikvideos drehen: Wer kreativ ist und beruflich am liebsten einer gestalterischen Tätigkeit nachgehen will, muss sich nicht zwingend auf eine bestimmte Disziplin festlegen. Mediengestalter können die unterschiedlichsten kreativen Aufgaben übernehmen.

Denn im Gegensatz zu den klar definierten Berufsbildern von Designer, Grafiker, Fotograf oder Tontechniker decken Mediengestalterinnen und Mediengestalter ein ungemein vielseitiges und vor allem spannendes Aufgabenspektrum ab. Die gefragten Allrounder arbeiten in den verschiedensten Bereichen der Medienbranche, je nachdem, welchen Schwerpunkt sie zu Beginn der eigenen Aus- oder Weiterbildung gelegt haben.

Die korrekte Bezeichnung des Ausbildungsberufes ist „Mediengestalter/in Print und Digital“. Zu Beginn der Ausbildung muss man sich auf eine Fachrichtung festlegen. Daher wird der Beruf auch immer mit der Benennung der Fachrichtung angegeben. Es gibt drei Fachrichtungen:

  • Fachrichtung Beratung und Planung
  • Fachrichtung Konzeption und Visualisierung
  • Fachrichtung Gestaltung und Technik

Daneben gibt es den Ausbildungsberuf des „Mediengestalters Bild und Ton“ (kurz: MGBT). Hier liegen die Schwerpunkte der Ausbildung auf der Erstellung, Verarbeitung, Verbreitung und Speicherung von Bild und Ton. Arbeitgeber sind daher Rundfunk- und Fernsehanstalten, Tonstudios, Filmstudios, Fernsehstudios und Werbeagenturen. Viele Mediengestalter Bild und Ton arbeiten als Freelancer und suchen ihre Auftraggeber selbständig.

Doch wie wird man eigentlich Mediengestalter, welche Aufgaben zählen zu diesem Berufsbild, wie sieht es mit dem Gehalt als Mediengestalter aus und welche Voraussetzungen müssen mitgebracht werden, um auf diesem Gebiet erfolgreich zu sein? Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt.


Wie wird man Mediengestalter und welche Voraussetzungen braucht es für diesen Beruf? 

Im Grunde kann sich jeder zur Mediengestalterin oder zum Mediengestalter aus- oder weiterbilden lassen, der künstlerisch begabt ist und seine Kreativität in den verschiedensten Bereichen ausleben will. Kommen dann noch kommunikative Eigenschaften und ein ausgeprägtes technisches Verständnis dazu, steht einer entsprechenden Qualifizierung kaum etwas im Wege. Dabei spielt es keine Rolle, wie gut oder schlecht das letzte Schulzeugnis ausgefallen ist. Hauptsache man hat Spaß an kreativem Austausch, arbeitet gerne im Team und bringt Grundlagenwissen in Mathematik, Deutsch und Englisch mit.

Die Ausbildung zum „Mediengestalter Print und Digital“ als auch zum „Mediengestalter Bild und Ton“ kann man in einem Betrieb als duale Ausbildung absolvieren. Allerdings kann man auch mit einem Mediendesign-Studium oder einer Fort- und Weiterbildung zur Mediengestalterin oder zum Mediengestalter Ton und Bild oder Print und Digital werden.


Voraussetzungen, um Mediengestalter zu werden

Spezifische Voraussetzungen für eine Aus- bzw. Weiter- oder Fortbildung zur Mediengestalterin oder zum Mediengestalter sind in der Regel kaum nötig. Unabhängig vom Schwerpunkt „Digital und Print“ oder „Bild und Ton“ braucht es für das Berufsbild „Mediengestalter“ theoretisch noch nicht einmal einen Schulabschluss, sofern ein Kandidat die entsprechenden kreativen Fähigkeiten und Eigenschaften mitbringt. Je nach Ausbildungsstätte oder Bildungseinrichtung müssen Azubis meist eine erfolgreich abgeschlossene Schulausbildung vorweisen – in Form eines Haupt- oder Realschulabschlusses oder eines (Fach-)Abiturs.

Um zur Ausbildung zur Mediengestalterin oder zum Mediengestalter zugelassen zu werden, kommt es in erster Linie auf die individuelle Kreativität und das technische Verständnis für Computertechnik, Software oder andere Technologien an. Nachzuweisen sind daher:

  • Sinn für Ästhetik und ein Gespür für Farb- und Formgebung
  • gestalterisches Talent und räumliches Vorstellungsvermögen
  • mathematische Grundlagen und allgemeine Fremdsprachenkenntnisse
  • technisches Interesse für Computer, Software und neue Technologien zur Gestaltung verschiedenster Medienformate
  • kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Interesse
  • grundlegendes Verständnis für die Wünsche und Anforderungen der Kunden
  • Teamfähigkeit und eigenständiges Arbeiten 


Was verdient man als Mediengestalter?

Wer Mediengestalterin oder Mediengestalter werden will, fragt sich wahrscheinlich vorher, wie die Möglichkeiten des Verdienstes sind und wie sich die Gehälter nach dem Einstiegsgehalt entwickeln. Das ist pauschal jedoch nur schwer zu beantworten. Denn bei der Beantwortung der Frage nach dem Verdienst spielen viele Einflussfaktoren eine Rolle, so zum Beispiel das Bundesland, in dem die Ausbildung aufgenommen bzw. wie der Beruf ausgeübt wird. So werden in den alten Bundesländern meist höhere Gehälter gezahlt als in den neuen. Weitere Einflussfaktoren sind Region, Branche, Berufserfahrung und Qualifikation und ob das Unternehmen nach Tarifvertrag vergütet. Schon während der Ausbildung gibt es Unterschiede im Verdienst. Daher haben wir die Antwort etwas ausdifferenziert.


Gehalt von Mediengestaltern in der Ausbildung

Wer den Beruf „Mediengestalter“ wählt, darf sich nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung auf ein solides Jahresgehalt freuen. Bereits während der dreijährigen Lehre gibt es im ersten Jahr eine monatliche Ausbildungsvergütung zwischen 800 und 950 Euro, sofern der Ausbildungsbetrieb die Gehälter nach Tarifvertrag zahlt. Ist der Ausbildungsbetrieb nicht an den Tarifvertrag gebunden, dann kann der Lohn geringer ausfallen (ab 515 Euro pro Monat) und sich am gesetzlichen Mindestlohn orientieren. Nach Angaben der Agentur für Arbeit vergütet zum Beispiel der private Rundfunk Mediengestalter Bild und Ton:

  • im ersten Lehrjahr 735 Euro brutto Ausbildungsgehalt pro Monat.
  • Im zweiten Lehrjahr steigt das Ausbildungsgehalt auf monatliche 802 Euro brutto.
  • Im dritten Lehrjahr erhöht sich das Ausbildungsgehalt noch einmal auf 906 Euro brutto monatlich.

Aber auch hier variiert die Ausbildungsvergütung stark nach Region, Unternehmensgröße und Branche, gerade wenn der Ausbildungsbetrieb nicht nach Tarifvertrag zahlt.


Durchschnittsgehalt von Mediengestaltern

Als fertig ausgebildete Mediengestalterin oder ausgebildeter Mediengestalter kann man mit einem Durchschnittsgehalt von ca. 31.400 Euro im Jahr brutto rechnen. So gibt es zumindest das Karriereportal StepStone an. An diesen Durchschnittsgehältern kann man sich gut orientieren:

  • Junior-Mediengestalter: Einstiegsgehalt pro Jahr zwischen 25.000 und 28.000 Euro brutto
  • Mediengestalter mit Berufserfahrung: jährliche Vergütung zwischen 32.000 und 33.000 Euro brutto
  • Senior-Mediengestalter: Jahresgehalt zwischen 33.000 bis zu mehr als 34.000 Euro brutto

Auch wenn das Gehalt einer Mediengestalterin oder eines Mediengestalters stark vom jeweiligen Arbeitgeber und den eigenen Fähigkeiten abhängt, so bietet der Ausbildungsberuf doch immense Karriereperspektiven.

Als Mediengestalter „Bild und Ton“ bzw. Mediengestalter „Print und Digital“ erwartet Sie ein überaus spannendes Aufgabenspektrum mit viel Verantwortung und jeder Menge Raum, sich kreativ frei zu entfalten. Ob Sie nun in Werbeagenturen, Marketing- und Presseabteilungen von Unternehmen oder staatlichen Medieneinrichtungen arbeiten, überall bieten sich unendlich viele Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich gezielt in ausgewählten Bereichen zu spezialisieren. Wenn Sie also gerne im Team arbeiten, im Kundenauftrag kreative Projekte realisieren und beratende Tätigkeiten übernehmen wollen, dann ist der Beruf Mediengestalter – z. B. über das Weiterbildungsprogramm der sgd – genau das Richtige für Sie.


Gehalt von Mediengestaltern Print und Digital

Das Durchschnittsgehalt von Mediengestaltern Print und Digital wird von der Bundesagentur für Arbeit mit 2.965 Euro brutto für eine Anstellung in  Vollzeit angegeben. Regional und je nach Berufserfahrung, Unternehmensgröße und Qualifikation und ob das Unternehmen nach Tarifvertrag vergütet, kann das Durchschnittsgehalt auch höher ausfallen.

Unterschieden werden muss hier noch nach den unterschiedlichen Fachrichtungen:

  • Ein Mediengestalter Print und Digital Fachrichtung Beratung und Planung kommt auf einen durchschnittlichen Verdienst von 3.905 Euro brutto im Monat.
  • Ein Mediengestalter Print und Digital Fachrichtung Gestaltung und Technik verdient etwas weniger pro Monat und kommt nur auf 2.965 Euro brutto bei einer Anstellung in Vollzeit.
  • Damit liegen sie allerdings gleichauf mit dem Mediengestalter Print und Digital Fachrichtung Konzept und Visualisierung, die ebenfalls auf 2.965 Euro brutto bei einer Anstellung in Vollzeit kommen.


Gehalt von Mediengestaltern Bild und Ton

Nach Angaben der Agentur für Arbeit liegt das Durchschnittseinkommen für Mediengestalter Bild und Ton bei 3010 Euro brutto pro Monat für eine Anstellung in Vollzeit. Auch hier kann es Schwankungen je nach Region, Berufserfahrung und Qualifikation geben. Die Unternehmensgröße spielt ebenso eine große Rolle wie die Frage, ob das Unternehmen nach Tarifvertrag vergütet. Hier sollte man beachten, ob es sich bei dem Arbeitgeber um eine große Fernsehanstalt handelt oder um ein kleineres Filmstudio. Meist zahlen Fernsehanstalten besser als kleinere Arbeitgeber. Dafür bietet einem der kleinere Arbeitgeber oftmals unbürokratischere Wege und viele Chancen, Erfahrungen zu sammeln.


Gehalt von Mediengestaltern steigern – So gelingt der Gehaltssprung

Wer mehr verdienen will, sollte sich gezielt fachlich weiterbilden und entsprechende Fortbildungskurse besuchen. Auch ein Studium als zusätzliche Qualifizierung wirkt sich direkt auf die Höhe des Jahresgehalts aus. So bewegt sich das monatliche Brutto-Einstiegsgehalt eines fertig ausgebildeten Mediengestalter je nach Bundesland, Unternehmen oder Branche zwischen 1.600 und 2.300 Euro.

Qualifizierungsmöglichkeiten – sei es durch Weiterbildungen oder ein Studium, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Unabhängig davon ist das Berufsbild Mediengestalterin und Mediengestalter beliebter denn je, und die Aufstiegschancen und damit die Möglichkeiten auf einen höheren Verdienst sind durch die zunehmende Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft deutlich besser als noch vor einigen Jahren.


Gehalt von Mediengestaltern mit Studium

Legt man mit einem Studium nach, das die beruflichen Fähigkeiten erweitert, dann kann man es als Mediengestalterin oder Mediengestalter Print und Digital auf ein Durchschnittseinkommen von 29.000 Euro brutto pro Jahr rechnen. Was erstmal nicht viel mehr ist als das Einstiegsgehalt eines Junior-Mediengestalters nach der Ausbildung, zahlt sich jedoch später aus. Mit zunehmender Berufserfahrung sind Jahresgehälter von bis zu 43.000 Euro brutto möglich. Geeignete Studiengänge sind zum Beispiel Mediendesign mit einem Abschluss B.A. oder einem höheren Studienabschluss M.A. oder der Studiengang Medientechnik. Medientechnik kann ebenfalls mit einem Bachelor of Arts (B.A.) oder einem Master of Arts (M.A.) abschließen. Wenn man eher am betriebswirtschaftlichen Aspekt des Medienbetriebs interessiert ist, dann ist ein Medienmanagement-Studium die geeignete Wahl.


Gehalt von Mediengestaltern nach Fortbildung und Weiterbildung

Wer mehr verdienen will, sollte über eine Weiterbildung zum Medienfachwirt  oder Medientechniker nachdenken. Der Abschluss des Medienfachwirts ist seit 2009 in zwei Gebiete aufgeteilt, um der stetigen Veränderung dieses Berufsbildes gerecht zu werden. So gibt es nun den Medienfachwirt aufgeteilt in „Fachwirt Medien Print“, der hauptsächlich für Printmedien arbeitet, und „Fachwirt Medien Digital“. Eine Weiterbildung in diesem Bereich bringt einem einen Bruttolohn von rund 3.000 bis 4.000 Euro im Monat. Ein Fernstudium im Bereich Medienwirtschaft bietet die Möglichkeit, das Gehalt um bis zu 1.000 Euro brutto pro Monat höher ausfallen zu lassen.


Gehalt von Mediengestaltern mit Berufserfahrung

Mit zunehmender Berufserfahrung und der Aneignung spezifischer Fähigkeiten kann das Gehalt im Verlauf der Betriebszugehörigkeit auf durchschnittlich bis zu 3.200 Euro brutto ansteigen. Je mehr Projekte Sie mitgestalten und je öfter Sie die Verantwortung für ein Projekt übernehmen, desto reicher und vielfältiger werden Ihre Berufserfahrungen. Denn bei der Verhandlung um ein höheres Gehalt ist es immer von Vorteil, das eigene Argument mit Fakten und Erfolgen untermauern zu können.


Mediengestalter als Freelancer – So viel verdient man als selbständiger Mediengestalter

Viele Mediengestalter, gerade im Bereich Bild und Ton arbeiten selbständig als Freelancer. Das bedeutet, dass sie nicht fest angestellt sind und sich um eine Beauftragung eigenverantwortlich kümmern müssen. Für viele steht der Vorteil, auf diesem Wege selbst bestimmen zu können, wie viele Stunden am Tag oder in der Woche gearbeitet werden muss, klar im Vordergrund. Als angestellter Mediengestalter hat man diese Freiheiten nicht.

Doch wie sehen die Möglichkeiten des Verdienstes für selbständige Mediengestalter aus? Will man einen Stundenlohn realistisch berechnen, so muss man das eigene Gehalt einrechnen aber auch alle Kosten, die man für ein Büro, die Versicherungen und die persönliche Absicherung zu zahlen hat. Laut einem Banking-Portal für Selbständige liegt die durchschnittliche Vergütung pro Stunde bei 93,89 Euro netto. Hier sind viele Einflussfaktoren jedoch nicht berücksichtigt: Je nach Berufserfahrung, Branche, Unternehmensgröße und Region kann man als Selbständiger einen höheren Stundenlohn aushandeln.

Allerdings wird es als Berufseinsteiger eher schwieriger sein, den Durchschnittswert wirklich durchsetzen zu können. Realistisch sind Stundensätze von 60 bis 80 Euro netto. Aber auch das hängt vor allem vom eigenen Verhandlungsgeschick und der Fähigkeit sich selbst zu vermarkten ab. Hat man schon als Berufseinsteiger Spezialwissen und eine Marktlücke entdeckt, dann sind höhere Stundensätze möglich.

Mit jedem weiteren Jahr im Beruf steigert sich die Erfahrung. Das kann Ihnen bei der Verhandlung von Stundensätzen sicherlich als Argumentation helfen. Und als Selbständiger hat man oft eine große Bandbreite an Projekten bearbeitet. Wenn Ihnen Selbstvermarktung jedoch nicht so sehr liegt, dann ist ein Berufsleben als Angestellter Mediengestalter vielleicht doch passender für Sie.


Welche Möglichkeiten gibt es, um Mediengestalter zu werden? 

Wer sich zum Mediengestalter aus- oder weiterbilden lassen will, kann entweder den klassischen Bildungsweg einschlagen oder sich als kreatives Talent bzw. Quereinsteiger gezielt für dieses Berufsbild qualifizieren. Zu den bereits im Verlauf der Ausbildung angebotenen Spezialisierungen kommen nach einer erfolgreich abgelegten Abschlussprüfung noch Qualifizierungsmöglichkeiten hinzu – sei es nun in Form einer Fort- bzw. Weiterbildung oder eines Bachelor- bzw. Master-Studiums. Auf diese Weise können sich fertig ausgebildete Mediengestalter zum Beispiel einen Meistertitel zulegen, sich zum Medienfachwirt qualifizieren oder als studierter Kommunikationsdesigner für leitende Funktionen im Medienbereich empfehlen.

Duale Ausbildung: Die Ausbildung zum Mediengestalter ist dual angelegt, indem die Theorie an der Berufsschule bzw. an einer Fernschule wie der sgd und die praktischen Fertigkeiten in einem vom Azubi selbst gewählten Betrieb vermittelt werden.

IHK- und HWK-Abschluss: In der Regel wird die Abschlussprüfung der Ausbildung zum Mediengestalter an einer der zahlreichen Industrie- und Handelskammern abgelegt.

Traineeprogramm: Wer eine entsprechende Ausbildung im Kreativbereich bzw. ein artverwandtes Studium abgeschlossen hat, kann beim Einstieg in ein Unternehmen alternativ auch an einem Traineeprogramm teilnehmen. Dabei wird der Quereinsteiger trotz fehlender beruflicher Fachkenntnisse gezielt auf die Tätigkeiten eines Mediengestalter vorbereitet.

Weiterbildung und Fernkurse: Auch mit entsprechender Berufserfahrung in den Bereichen Mediendesign, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit kann man sich zum Mediengestalter weiterbilden lassen. Die Lehrgänge, Seminare und Fernkurse werden bspw. bei der sgd, an einzelnen Berufsakademien oder von privaten Bildungseinrichtungen angeboten. Dabei gilt es in erster Linie, neue Arbeitsfelder zu erschließen oder die vorhandenen Fachkenntnisse durch kreative Fähigkeiten gezielt zu ergänzen.

Hochschulen und Fachhochschulen: Mediendesign, Medientechnik und Medienmanagement sind drei Beispielstudiengänge, mit denen man ebenfalls in den Beruf des Mediengestalters einsteigen kann, bzw. seine Verdienstmöglichkeiten nach einer dualen Ausbildung verbessern kann.


Wie lange dauert die Ausbildung zum Mediengestalter?

Die duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, wobei die Arbeitszeit im Betrieb zumeist der üblichen 40-Stunden-Woche entspricht. Denn während an der Berufsschule die theoretischen Grundlagen analog zum normalen Schulalltag vermittelt werden, eignet sich der Auszubildende die praktischen Fertigkeiten im Betrieb an. Die Ausbildungszeit selbst kann bei vorliegender Fachhochschulreife oder entsprechenden schulischen Vorkenntnissen oder fachlicher Eignung auf 2 ½ Jahre verkürzt werden. Vorausgesetzt der Ausbildungsbetrieb beantragt die Verkürzung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer. Die Dauer von Weiterbildungskursen, wie sie bspw. von der sgd angeboten werden, beträgt durchschnittlich 12 Monate (mit einer Gesamt-Betreuungsdauer von 18 Monaten) bei einer häuslichen Lernzeit von rund 7 Stunden pro Woche.

In der dualen Ausbildung wird im zweiten Ausbildungsjahr eine Zwischenprüfung abgelegt, zum Ende der Ausbildung erfolgt die Abschluss-/Gesellenprüfung an der IHK oder HWK. Hat der Azubi diese erfolgreich bestanden, darf er sich als „Staatlich anerkannter Mediengestalter Digital und Print“ bzw. „Staatlich anerkannte Mediengestalter in Bild und Ton“ bezeichnen.

Entscheidet man sich für ein Studium an einer Hochschule oder Fachhochschule, dann kommt es auf Sie selbst an, wie zügig Sie Ihr Studium durchziehen. Die Regelstudienzeit beträgt für einen Bachelor-Abschluss in Mediendesign sieben Semester, für den Master-Abschluss kommen noch einmal zwei bis drei Semester hinzu.


Welche Aufgaben hat ein Mediengestalter?

Grundlegend ist bei den Tätigkeiten des Mediengestalters zwischen den beiden Berufsbildern „Bild und Ton“ bzw. „Digital und Print“ zu unterscheiden. Beiden gleich ist die Ausrichtung der Tätigkeiten auf die verschiedensten Projekte und Tätigkeitsfelder innerhalb der Printmedien und digitalen Medien- und Kommunikationsbranche. Hierzu trägt die gezielte Qualifizierung im Verlauf der Ausbildung zum Mediengestalter „Digital und Print“ bei. So muss im dritten Lehrjahr zusätzlich zum Schwerpunkt eine entsprechende Spezialisierung aus den Bereichen „Beratung und Planung“, „Gestaltung und Technik“ oder „Konzept und Visualisierung“ gewählt werden. 

Zu den Hauptaufgaben des Mediengestalters zählen die Erstellung von Konzepten und die Umsetzung bzw. Gestaltung von Ideen in Form von klassischen Druckerzeugnissen und Printmedien, wie bspw. Zeitschriften, Prospekten und Flyern, Bild- und Tonmedien sowie digitalen Medienformaten, wie Websites, Musikvideos, Podcasts oder Grafiken. 

Ergänzend wird in der Fachrichtung „Beratung und Planung“ die Fähigkeit vermittelt, Kundenprojekte erfolgreich zu betreuen und zu steuern. Neben der Kalkulation von Angeboten zählt hierzu auch die visuelle Präsentation eines Projekts vor dem Auftraggeber. 
In der Fachrichtung „Konzeption und Visualisierung“ dreht sich alles rund um die Erstellung von Layouts, Grafiken oder Video- bzw. Tonelementen sowie um die visuelle Aufbereitung von Ideen in Form eines Gesamtkonzepts, während Mediengestalter der Spezialisierung „Gestaltung und Technik“ in erster Linie Produktionsabläufe koordinieren und die für die Umsetzung eines Projekts relevanten Medienelemente bzw. digitale Daten aufbereiten und zusammenstellen. 


Aufgaben „Bild und Ton“ im Überblick: 

  • Konzepterstellung unter Berücksichtigung gestalterischer und redaktioneller Vorgaben 
  • Planung, Umsetzung und Gestaltung von Medienproduktionen sowie Bild- und Tonmedien 
  • Recherche von Themen 
  • Beratung von Kunden und Programmmitarbeitern 
  • Erstellung und Bearbeitung von Bild- und Tonaufnahmen 
  • Kundenberatung sowie Aufwands- und Kostenkalkulation 
  • Auswahl von technischen Lösungen zur Übertragung, Aufnahme und Verarbeitung von Ton- und Bildsignalen 
  • Beleuchtungs- und Dekorationsarbeiten 


Aufgaben „Digital und Print“ im Überblick: 

  • Betreuung und Beratung von Kunden 
  • Angebotserstellung für die Gestaltung von Medienprodukten 
  • Planung, Konzeption und Umsetzung von Projekten 
  • Kalkulation und Bearbeitung von Aufträgen 
  • Visuelle Präsentation von Konzepten und Ergebnissen 
  • Kundenberatung zu Planung, Durchführung und Abwicklung von Medienproduktionen 
  • Pflege und Betreuung von Websites, Datenbanken oder Onlinetools zur Zielgruppenanalyse 
  • Programmierung, Überwachung und Wartung von Maschinen 
  • Erstellung von Schildern, Stempeln, Etiketten, Aufklebern oder Straßenschildern 
  • Gestaltung von Medienprodukten mithilfe spezieller Software 
  • mediengerechte Ausarbeitung von Gestaltungsentwürfen 
  • Abstimmung der Gestaltung mit dem Kunden 
  • Auswahl von passendem Bildmaterial 
  • Entwerfen von Layouts, Präsentationen und Konzepten für verschiedenste Digital- und Printmedien 


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