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18.10.2018

Selbstverwirklichung schafft echte Glücksmomente, die bleiben

Der Glücksforscher Dominik Dallwitz-Wegner rät zu folgender Strategie: „Love it, change it or leave it“. Für ihn ist klar, dass Weiterbildung Entwicklung ist, die uns bereichert – auch ohne gleich das ganze Leben auf den Kopf zu stellen.

Finne müsste man sein: Laut dem „World Happiness Report“ leben in Finnland die zufriedensten Menschen der Welt. In dieser Studie im Auftrag der Vereinten Nationen haben Wissenschaftler vor allem Faktoren wie Einkommen, sozialen Zusammenhalt, Gesundheit und Freiheit als Ursachen des persönlichen Glücks ausgemacht. In Deutschland herrscht in Sachen Glück noch Optimierungsbedarf: Rang 15 ist angesichts der wirtschaftlichen Gesundheit unseres Landes keine Glanzleistung. Norwegen, Dänemark und Island hingegen scheinen als Heimatland echte Glücksgriffe zu sein: Die drei Nordlichter belegen die ersten Plätze direkt nach Finnland.

Es ist aber eben auch nicht nur das Finanzielle, das glücklich macht. Ein gut bezahlter Job, der inhaltlich oder in Sachen Verantwortung nicht erfüllend ist, macht uns trotzdem unglücklich. Ein Job, der aussichtslos erscheint und wenig Spielraum für persönliche Weiterentwicklung bietet, kann nicht zum Traumjob werden. Festzustecken in einem Arbeitsalltag, der nicht zu einem passt, lässt die Motivation schnell sinken.

Glücksmomente sammeln

Einer, der sich mit dem „Glücklich-Sein“ auskennt, ist Dominik Dallwitz-Wegner. Der Diplom-Soziologe ist Glücksforscher und davon überzeugt, dass jeder seine Glücksmomente steigern und Lebenszufriedenheit verbessern kann. Er fasst seine wichtigste Erkenntnis in einer „Glücksformel“ zusammen: „Glück = Glücksmomente + Lebenszufriedenheit + Umgang mit negativen Gefühlen. Wer diese drei Bereiche verbessert, der führt ein glücklicheres Leben”, so Dallwitz-Wegner. Er erklärt, dass es grundsätzlich darum gehe, viele Glücksmomente zu erleben, ein sinnvolles Leben zu führen und mit Herausforderungen gut zurechtzukommen.

Glücksforscher Dominik Dallwitz-Wegner

Glücklich sein kann man lernen. Davon ist Dominik Dallwitz-Wegner überzeugt. Der Diplom-Soziologe ist Glücksforscher, er bestätigt im Interview mit der sgd den Zusammenhang von Lernen und Glück und spricht über Mechanismen des Glücklich-Seins.


Im Berufsleben können Veränderungen oder zumindest Anpassungen darum für viele Menschen eine echte Offenbarung sein. Sei es eine Fortbildung im Job, die neue berufliche Möglichkeiten eröffnet, verantwortungsvollere Tätigkeiten erlaubt und auch einen Aufstieg ermöglicht. Oder eine komplette Umschulung, in der ein gänzlich neues Feld erschlossen wird, das den Spaß am Arbeiten zurückbringt. Ein Fernstudium kann hier der richtige Weg sein, weil man es flexibel an die persönliche Lebenssituation anpassen kann. Denn man entscheidet selbst, wann, wo und wie man lernt.

 

 

Den Einfluss von Weiterbildungen auf unterschiedliche „Glücksauslöser“ bestätigen auch Personalverantwortliche. In einer aktuellen Umfrage von Kantar TNS im Auftrag der sgd zum Thema „Weiterbildungstrends in Deutschland“ sind sich fast alle Befragten sicher, dass eine passende Weiterbildung auch mehr Verantwortung und qualifizierte Aufgabenbereiche für die Absolventen mit sich bringt.

Schritt für Schritt zum beruflichen Glück

Dallwitz-Wegner warnt jedoch davor, unüberlegte Entscheidungen zu treffen: „Es wäre doch schade, wenn man den Job vorschnell wechselt und die eigene Unzufriedenheit dann in einer neuen Aufgabe weiterlebt“, so der Glücksforscher. Um das zu verhindern, solle man sich vor einer Neuorientierung gründlich überlegen, ob man tatsächlich mit dem konkreten Job unzufrieden sei, oder ob die Situation sich auch durch kleinere Veränderungen, wie den Ausblick auf einen Aufstieg im Unternehmen, verbessern ließe. Dafür lohne es sich, genauer hinzuschauen und sich die folgenden Fragen zu stellen:

  • Was sind meine eigentlichen Stärken, Werte und Wünsche?
  • Was macht mich unglücklich?
  • Welchen Anteil trage ich dabei und was sind die Umstände?
  • Lässt sich das im jetzigen Job beheben, zum Beispiel durch eine Weiterbildung?
  • Oder wenn nichts mehr geht: Welcher Jobwechsel ist realistisch, und wie kann ich da reinschnuppern?

„Man lernt besser, wenn man begeistert davon ist. Mit Engagement, Spaß und Gemeinsamkeit geht es viel leichter und man hält länger durch.“

Dominik Dallwitz-Wegner (Glücksforscher)

Lernen als Glücksstifter

Selbstverwirklichung und der Wunsch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit ist auch vielen Kursteilnehmern der sgd gemeinsam. Sie möchten sich selbst etwas beweisen und streben nach einer sinnvollen Tätigkeit. Das zeigt auch die Absolventenbefragung der Studiengemeinschaft Darmstadt. 72 Prozent der Absolventen gaben in der sgd-Teilnehmerbefragung 2017 an, sich mit dem Fernstudium selbst verwirklichen zu wollen – und sogar 80 Prozent sagten, dies nach dem Fernstudium auch geschafft zu haben.

Drei Fragen an den Experten Andreas Vollmer

Drei Fragen an den Experten Andreas Vollmer, Geschäftsführer der sgd

Herr Vollmer, was bedeutet Selbstverwirklichung im Beruf?
Ein Gefühl der Selbstverwirklichung stellt sich im Job dann ein, wenn Sie vollkommen in Ihrer Aufgabe aufgehen, wenn Sie Ihre Arbeit gerne machen und im besten Fall in einen Flow kommen. Genau dann entsteht auch die Bereitschaft, sich weiterzubilden. Das kennen Sie vielleicht auch von Hobbys: Wenn Sie Freude an etwas haben, dann üben Sie auch dafür und gehen mit größter Motivation an die Sache heran.

Das nennt man dann intrinsische Motivation, richtig?
Ganz genau, die aus sich selbst entstehende Motivation. Sie ist die optimale Bedingung für eine große Lernbereitschaft und damit auch eine bessere Lernleistung. Und durch solche Erfolge stellt sich dann auch das persönliche Glücksgefühl ein.

Haben Sie Tipps, wie ich diese Motivation fördern kann?
Dafür ist es wichtig, einen genauen Blick auf die persönlichen Interessen zu werfen. Sie sollten sich also fragen: Welche Stärken oder Schwächen habe ich? Für welche Werte stehe ich? Was ist für mich sinnstiftend? Was mache ich richtig gerne? Zur Beantwortung dieser Fragen kann unter Umständen ein Coaching sinnvoll sein. Oder auch die Studienberatung der sgd.

Was dabei deutlich wird: Lernen und Glück stehen in Verbindung. Gelerntes bereichert das Leben, Erfolge beim Lernen stärken Selbstmotivation und Selbstbewusstsein. Lernen macht also glücklich. Und vor allem: man lernt besser, wenn man begeistert davon ist. Das bestätigt auch der Glücksforscher: „Ja, auch ohne Begeisterung können Sie lernen – das haben Sie sicher schon erlebt. Aber mit Engagement, Spaß und Gemeinsamkeit geht das viel leichter und man hält länger durch. Wenn ich weiß, wofür ich das mache, bleibe ich hartnäckig am Ball.”

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