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22.05.2012

Landrat Schellhaas: Unternehmen und Arbeitnehmer müssen sich dem Fachkräftemangel stellen und an einem Strang ziehen

Informationsbesuch bei der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) und Wilhelm Büchner Hochschule

Pfungstadt bei Darmstadt/Darmstadt-Dieburg, 22. Mai 2012 – Der Fachkräftemangel ist auch in Hessen und im Landkreis Darmstadt-Dieburg zu spüren: Wie der Fachkräftemonitor Hessen zeigt, fehlen in der Region Darmstadt aktuell rund 20 000 Fachkräfte. Gleichzeitig ist die Arbeitslosenquote im Landkreis mit 4,6 Prozent vergleichsweise niedrig. „Viele Unternehmen suchen qualifiziertes Personal. Um vakante Positionen besetzen zu können, richten immer mehr Personalverantwortliche ihren Blick auf das vorhandene Potenzial“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas bei seinem heutigen Besuch in Pfungstadt. „Die Idee, Mitarbeiter aus den eigenen Reihen gezielt weiterzuentwickeln, gewinnt zu Recht an Zustimmung. Unternehmen und Arbeitnehmer müssen an einem Strang ziehen – die Chefs durch Unterstützung und die Mitarbeiter durch persönliches Weiterbildungsengagement.“

„Die SGD und die Wilhelm Büchner Hochschule übernehmen sowohl in der Region als auch deutschlandweit eine wichtige Rolle in der beruflichen Qualifizierung“, erläutert Brigitta Vochazer, Geschäftsführerin der SGD und Wilhelm Büchner Hochschule. „Mit dem Modell ‚Fernstudium‘ bieten wir eine Weiterbildungsmöglichkeit für all jene, die sich flexibel neben dem Beruf qualifizieren möchten.“ Jeder Teilnehmer bestimmt selbst, wann und wo er lernt: zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit im Zug, während freier Zeitfenster auf Geschäftsreisen oder am Wochenende zuhause. Jährlich nehmen allein bei der SGD rund 60 000 Teilnehmer an einem weiterbildenden Fernstudium teil und nutzen die Vorzüge des Fernlernens. Die Wilhelm Büchner Hochschule zählt über 5 000 Studierende.

„Es ist Aufgabe der Personalverantwortlichen, geeignete Modelle zu entwickeln, mit denen berufsbegleitendes Fernlernen von Unternehmensseite aus gefördert werden kann“, so Professor Dr. Johannes Windeln, Präsident der Wilhelm Büchner Hochschule. „Wir haben Kontakt zu vielen Firmen, die mit gutem Beispiel vorangehen und technische Fachkräfte durch ein akademisches Fernstudium zu Ingenieuren und Informatikern weiterentwickeln. Je nach Situation bieten sie flexible Arbeitszeitgestaltung, extra freie Tage für die Prüfungsvorbereitung, finanzielle Anreize, Karriereaussichten oder auch eine Kombination aus mehreren Faktoren.“ Ein Fernstudium bringt den Firmen zudem den Vorteil, dass die Mitarbeiter während der gesamten Qualifizierungsphase im Job bleiben und ihr neues Wissen vom ersten Studientag an direkt ins Unternehmen einbringen.

„Auch die Arbeitnehmer sind gefordert, sich den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu stellen und sich fortwährend fachlich auf dem Laufenden zu halten. Denn wer von sich aus aktuelles Wissen einbringt, trägt nicht nur zum Erfolg des Unternehmens bei, sondern tut auch etwas für die eigene Kariere“, betont Schellhaas. Berufsbegleitendes Fernlernen wie bei der SGD oder der Wilhelm Büchner Hochschule sei dafür bestens geeignet. Dass diejenigen, die sich aus eigener Motivation weiterbilden, gute Chancen haben, beruflich voranzukommen, bestätigt die aktuelle Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2012“. Die Befragung wurde vom Marktforschungsunternehmen TNS Infratest im Auftrag der SGD unter 301 Personalverantwortlichen durchgeführt: 91 Prozent der Befragten halten Eigeninitiative in der Weiterbildung für wichtig bis äußerst wichtig, wenn sie über Karrierechancen von Mitarbeitern entscheiden sollen.

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